Bild folgtKI-generierte IllustrationSalvia transsylvanica
Auch bekannt als: Transsylvanischer Salbei, Siebenbürgener Salbei, Siebenbürgen-Salbei
Kaum zu übersehen: Der Siebenbürger Salbei (Salvia transsylvanica) besticht durch seine tief violettblauen Blütenquirle und die auffallend großen, runzeligen Blätter. Er dient als verlässliche Nahrungsquelle in den Sommermonaten und bereichert deinen Garten durch seine beachtliche Robustheit. Auch ohne spezifische Einzeldaten zu Insektenbesuchen ist seine ökologische Bedeutung als heimischer Lippenblütler für die Insektenwelt unumstritten. Du machst hier alles richtig, wenn du einen langlebigen und pflegeleichten Blüher für sonnige Standorte suchst.
Heimisches Kraftpaket: Tiefblaue Blütenpracht für sonnige und trockene Beete.
Als heimische Art in Österreich stellt der Siebenbürger Salbei einen wichtigen Baustein im regionalen Ökosystem dar. Die Architektur der Lippenblüten ist darauf ausgelegt, verschiedenen Bestäubern wie Wildbienen und Hummeln Nektar anzubieten. Da er auch an trockenen Standorten stabil wächst, sichert er das Nahrungsangebot auch in heißen Sommerwochen. Die vertrockneten Blütenstände bieten im Winter Struktur und können kleinen Lebewesen als Unterschlupf dienen. Durch die Verwendung dieser regionaltypischen Pflanze trägst du aktiv zum Erhalt der genetischen Vielfalt bei.
Bitte beachte, dass der Siebenbürger Salbei als nicht kindersicher eingestuft wird; ein Verzehr der Pflanzenteile sollte daher vermieden werden. Es besteht jedoch keine direkte Verwechslungsgefahr mit stark giftigen heimischen Arten. Aufgrund des typischen aromatischen Geruchs und der charakteristischen Blütenform lässt er sich eindeutig identifizieren.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Jul
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Pflanzenhöhe
0.8 m
Wähle einen sonnigen Platz, an dem die Pflanze ausreichend Licht für die Blütenbildung erhält.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher trocken bis frisch sein; Staunässe (stehendes Wasser) muss unbedingt vermieden werden.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November, sofern der Boden offen ist.
Gieße in der Anwachsphase regelmäßig, danach ist die Pflanze sehr trockenheitsresistent.
Ein Rückschnitt der verblühten Stängel im Juli kann eine Nachblüte im Spätsommer fördern.
Im Spätherbst oder zeitigen Frühjahr können die vertrockneten Triebe bodennah eingekürzt werden.
Die Vermehrung ist durch Teilung des Wurzelstocks im zeitigen Frühjahr problemlos möglich.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium) – beide teilen ähnliche Standortansprüche und die weißen Dolden bilden einen harmonischen Kontrast zu den blauen Blütenkerzen.
Die taxonomische Einordnung erfolgt in die Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) innerhalb der Ordnung der Lippenblütlerartigen (Lamiales). Ursprünglich in Osteuropa beheimatet, reicht sein natürliches Verbreitungsgebiet bis nach Österreich, wo er bevorzugt trockene Waldränder und Steppenlandschaften besiedelt. Morphologisch (gestaltlich) zeichnet er sich durch den typischen vierkantigen Stängel und eine ausgeprägte Behaarung aus. Die Pflanze wächst horstig (in dichten Büscheln) und erreicht im Garten meist eine Höhe von etwa 60 bis 80 Zentimetern.
2 Videos zu Siebenbürgen-Salbei


•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →