Bild folgtKI-generierte IllustrationSalvia verbenaca
Auch bekannt als: Eisenkraut-Salbei, Eisenkrautsalbei
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Arten
interagieren
5
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt der Eisenkraut-Salbei (Salvia verbenaca) durch seine tief eingekerbten, runzeligen Blätter und die kompakten, blau-violetten Blütenstände auf. Diese heimische Wildpflanze ist ein wahrer Überlebenskünstler für sonnige, trockene Plätze, an denen andere Gewächse längst aufgeben. Er dient als wichtige Nektarquelle für Insekten, wobei besonders langrüsselige Arten wie die Garten-Wollbiene (Anthidium manicatum) oder verschiedene Hummelarten profitieren. In deinem Naturgarten ist er genau richtig, wenn du eine pflegeleichte Pflanze suchst, die ökologischen Wert mit einer langen Blütezeit verbindet. Hol dir diesen robusten Charakterkopf ins Beet und schau zu, wie das Leben einzieht.
Blau-violette Blütenpracht auf 0.46 m: Dein robuster Partner für trockene Sommer.
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Von Mai bis Juli stellt der Eisenkraut-Salbei ein wichtiges Nahrungsangebot für die Insektenwelt bereit. Nach aktuellen Bestäubungsdaten fliegen vor allem Wildbienen die Lippenblüten an, um Nektar zu sammeln. Die Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sind mit 2.6161 mg sehr leicht, was eine effektive Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. In der kalten Jahreszeit dienen die verblühten, krautigen Pflanzenteile als Rückzugsort für Kleintiere, da die Pflanze im Winter nicht verholzt. Die Samen können zudem im Spätherbst eine kleine Energiereserve für heimische Vögel darstellen.
Der Eisenkraut-Salbei ist laut vorliegenden Daten nicht kindersicher. Du solltest ihn daher so pflanzen, dass er nicht unmittelbar als Spielpflanze für Kleinkinder dient. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs wende dich bitte an den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jul
Nektarwert
2
Pollenwert
2
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.456 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, idealerweise in einer warmen Ecke deines Gartens.
Boden: Der Untergrund muss mager und sehr gut durchlässig sein; Staunässe verträgt die Pflanze nicht.
Wuchshöhe: Plane im Beet einen Platz ein, der seiner Endhöhe von genau 0.46 m gerecht wird.
Pflanzzeit: Setze ihn am besten im Frühjahr (März-Mai) oder im Herbst (September-November), solange der Boden frostfrei ist.
Bewässerung: Nur in der Anwachsphase gießen, danach kommt er hervorragend mit Trockenheit zurecht.
Pflege: Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte im Juli fördert die Vitalität der Pflanze.
Vermehrung: Durch seine 2.6161 mg leichten Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sät er sich bei offenem Boden gern selbst über den Wind aus.
Pflanzpartner: Eine ideale Nachbarin ist die Kartäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) – sie teilt die Vorliebe für trockene Standorte und blüht zeitgleich in leuchtendem Pink.
Der Eisenkraut-Salbei gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) innerhalb der Ordnung der Lippenblütlerartigen. In unserer Region findet man ihn natürlicherweise auf Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und an sonnigen Böschungen. Er wächst als krautige Pflanze, bleibt also weich und biegsam, ohne zu verholzen. Mit einer beachtlichen Blattfläche von 13333,0 mm² pro Blatt und seiner tiefen Wurzel ist er bestens an das Überleben in heißen Sommern angepasst.
3 Videos zu Eisenkraut-Salbei
4 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →