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Sambucus nigra subsp. palmensis
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Du erkennst diesen Holunder an seinen imposanten, rahmweißen Trugdolden (verzweigte Blütenstände, bei denen die Einzelblüten auf einer Ebene liegen) und den im Spätsommer tiefschwarz glänzenden Beeren. Er ist für den Naturgarten besonders wertvoll, da er als heimisches Gehölz eine zentrale Funktion im Ökosystem übernimmt. Der Strauch bietet durch sein dichtes Geäst geschützte Nistplätze und eine wichtige Nahrungsquelle für die lokale Fauna. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die Struktur in deinen Garten bringt und gleichzeitig einen hohen ökologischen Nutzen hat, ist dieser Holunder die richtige Wahl. Du solltest allerdings den Platzbedarf dieses kräftig wachsenden Strauches einplanen. Hast du schon einen geeigneten Ort für diesen heimischen Riesen gefunden?
Heimische Kraftquelle: Ein Paradies für Vögel und Schutzraum im Naturgarten.
In deinem Garten übernimmt dieser Holunder eine zentrale Rolle im Naturkreislauf. Die flachen Blütenstände bieten verschiedenen Käfergruppen und Schwebfliegen eine leicht zugängliche Pollenquelle. Im späteren Jahr entwickeln sich die Beeren, die eine energiereiche Nahrung für heimische Singvögel im Herbst bilden. Durch die markhaltigen Zweige (Zweige mit einem weichen Kern im Inneren) bietet er zudem Lebensraum für spezialisierte Insekten, die darin ihre Gänge anlegen können. Das dichte Blattwerk schützt zudem Kleinsäuger vor Witterung und Fressfeinden. In einer naturnah gestalteten Hecke ist er ein unverzichtbares Element für die Vernetzung von Lebensräumen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch/Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
4,51 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Kanarische Holunder (Sambucus nigra subsp. palmensis) gehört zur Familie der Moschuskrautgewächse (Adoxaceae) und zur Ordnung der Kardenartigen (Dipsacales). In unserer Region ist er als Unterart des Schwarzen Holunders heimisch und besiedelt bevorzugt Waldränder sowie nährstoffreiche Gebüsche. Auffällig sind seine gegenständigen, unpaarig gefiederten Blätter (Blattpaare, die sich am Stängel gegenüberstehen und aus mehreren Einzelblättchen bestehen). Der Wuchs ist strauchartig und kann beachtliche Höhen erreichen, wobei die Rinde im Alter eine charakteristische Korkstruktur ausbildet.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 30.01.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.