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Saxifraga moschata subsp. pseudoexarata
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Mit ihren polsterartigen, moosähnlichen Rosetten und den zarten, oft blassgelben Blüten fällt diese Unterart des Moschus-Steinbrechs (Saxifraga moschata subsp. pseudoexarata) sofort auf. Er ist ein wahrer Überlebenskünstler für karge Stellen, an denen kaum etwas anderes wächst. In deinem Naturgarten besetzt er die Nische der Felsspalten und Schotterbeete, die für viele andere Pflanzen zu trocken sind. Er lebt in einer Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (Wurzelpilze, die Nährstoffe gegen Zucker tauschen), was ihn besonders widerstandsfähig macht. So schaffst du ein kleines Alpinum, das auch ohne viel Pflege gedeiht.
Der alpine Überlebenskünstler: Grüner Teppich für sonnige Felsspalten.
Obwohl spezifische Bestäubungsdaten für diese Unterart in der Datenbank fehlen, ist ihre ökologische Bedeutung als Pionierbesiedler von Felsbiotopen bemerkenswert. Durch die Symbiose mit der Arbuskulären Mykorrhiza (eine Pilzform, die tief in die Pflanzenzellen eindringt) trägt sie zur Bodenbildung in kargen Gartenbereichen bei. In extremen Lagen und Steingärten bietet sie unter ihren dichten Polstern wertvollen Lebensraum für Kleinstlebewesen. Durch die Besiedlung von Schotterflächen schließt sie Vegetationslücken und stabilisiert den Untergrund. So förderst du die biologische Vielfalt an Standorten, die für die meisten anderen Gartenpflanzen unbewohnbar wären.
Die Datenbank weist diese Pflanze als nicht kindersicher aus. Auch wenn die Gattung Steinbrech keine hochgiftigen Arten umfasst, sollten Pflanzenteile nicht verzehrt werden. Aufgrund ihrer sehr speziellen Wuchsform besteht keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Wildpflanzen, die im Garten üblich sind.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Dieser Steinbrech gehört zur Familie der Steinbrechgewächse (Saxifragaceae) und zur Ordnung der Steinbrechartigen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist er vor allem in den höheren Lagen der Alpen heimisch, wo er auf Kalkgestein siedelt. Morphologisch zeichnet er sich durch drüsig-klebrige Blätter aus, die dichte Polster bilden. Diese Wuchsform schützt die Pflanze vor Austrocknung und extremem Frost in exponierten Gebirgslagen.
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.