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Schistidium rivulare
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Bach-Rotkäppchenmoos, Schistidium rivulare, Bach-Spalthütchen
An seinen dunkelgrünen bis fast schwarzen Polstern auf Steinen direkt am Wasser lässt sich das Bach-Grimmmoos (Schistidium rivulare) sofort erkennen. Es bildet dichte, oft etwas krustige Matten, die selbst starke Strömungen überstehen. Für deinen Naturgarten ist dieses Moos ein Gewinn, da es als Pionier besiedelt, was sonst kahl bliebe: feuchte Steine in der Spritzwasserzone. Es bietet einen geschützten Lebensraum für winzige Organismen wie Springschwänze (Collembola). Wenn du einen Bachlauf oder einen Teichrand aus Naturstein hast, ist dieses Moos genau das Richtige für dich.
Der robuste Überlebenskünstler für nasse Steine und lebendige Bachläufe.
Das Bach-Grimmmoos übernimmt eine wichtige Funktion im Kleinstökosystem am Wasser, da es als Lebensraum für spezialisierte Kleinstlebewesen dient. Da keine spezifischen Daten zu Bestäubern oder Schmetterlingsraupen vorliegen, liegt der ökologische Wert primär in der Strukturgebung für die Uferfauna. Es bietet Versteckmöglichkeiten für winzige Wirbellose in einem ansonsten kargen, steinigen Umfeld. Im Winter bleiben die Polster grün und bieten so auch während der kalten Monate Deckung für Organismen, die in Wassernähe überwintern.
Nach den vorliegenden Daten ist das Bach-Grimmmoos nicht als kindersicher eingestuft. Auch wenn Moose selten schwere Vergiftungen auslösen, solltest du im Garten mit Kindern vorsichtig sein, zumal der Standort an nassen Steinen eine Rutschgefahr darstellt. Es besteht keine direkte Verwechslungsgefahr mit bekannten giftigen Blütenpflanzen.
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Blütezeit
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Das Bach-Grimmmoos gehört zur Familie der Grimmgewächse (Grimmiaceae) und ist in Deutschland und Österreich heimisch. Es besiedelt als spezialisierter Steinbewohner (epilithisch) vor allem kalkhaltiges oder basenreiches Gestein in fließenden Gewässern. Morphologisch zeichnet es sich durch gabelig verzweigte Stämmchen und Kapseln aus, die fast vollständig in den obersten Blättern eingesenkt sind. In der freien Natur findet man es oft in der sogenannten amphibischen Zone, also dort, wo Stein und Wasser aufeinandertreffen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.