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Scilla vindobonensis
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Auch bekannt als: Wien-Blaustern
Typisch für den Wiener Blaustern (Scilla vindobonensis) sind seine leuchtend blauen Sternblüten, die an einem meist einseitigen Blütenstand erscheinen, und seine zwei schmalen, kräftigen Grundblätter. In der Natur ist dieser Frühblüher stark gefährdet (Rote Liste 2), weshalb er im Naturgarten eine ganz besondere Rolle als Arche-Pflanze für die regionale Flora spielt. Er besetzt die ökologische Nische unter Bäumen, bevor das Blätterdach dicht wird. Hol dir diesen seltenen Frühlingsboten in dein Gartenparadies und hilf dabei, ein Stück heimische Wildpflanzenvielfalt vor der Haustür zu bewahren.
Stark gefährdetes Juwel: Der seltene Blaustern für deinen Schattengarten.
Der ökologische Wert des Wiener Blausterns begründet sich vor allem in seiner Seltenheit und seinem Status als stark gefährdete Art (Rote Liste 2). Als indigener (einheimischer) Frühblüher ist er ein fester Bestandteil der regionalen Biodiversität in Deutschland und Österreich. Da er bereits im März blüht, stellt er in naturnahen Gärten ein wichtiges Nahrungsangebot für die heimische Insektenwelt bereit, wenn viele andere Pflanzen noch ruhen. Durch die gezielte Ansiedlung im Garten wird das Überleben dieser speziellen Art in der Kulturlandschaft unterstützt. Er schließt die Lücke im Blühkalender zwischen den ersten Sonnenstrahlen und dem Laubaustrieb der Gehölze.
Der Wiener Blaustern ist nicht kindersicher und sollte mit Vorsicht gepflanzt werden. Wie viele Hyazinthengewächse enthält er Wirkstoffe, die bei Verzehr zu Unwohlsein und Vergiftungserscheinungen führen können. Es empfiehlt sich, beim Pflanzen der Zwiebeln Handschuhe zu tragen und darauf zu achten, dass Kleinkinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mär – Apr
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Wiener Blaustern gehört zur Familie der Hyazinthengewächse (Hyacinthaceae) und ist als Indigen (ursprünglich einheimisch) in Deutschland und Österreich verbreitet. Sein natürlicher Lebensraum liegt in nährstoffreichen Auenwäldern und Laubmischwäldern des Flachlandes. Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von etwa 10 bis 20 Zentimetern und bildet Zwiebeln als Überdauerungsorgane. Ein markantes Merkmal dieser Art ist die oft intensive Blaufärbung der Staubbeutel, die ihn von anderen Blaustern-Arten unterscheidet.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.