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Scleranthus verticillatus
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Auch bekannt als: Scleranthus verticillatus
Wer das Quirl-Knäuel (Scleranthus verticillatus) einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Unverwechselbar sind die winzigen, grünlichen Blüten, die sich in dichten, knotenartigen Quirlen an den Stängeln aneinanderschmiegen. Diese zierliche Pflanze ist ein wahrer Schatz für deinen Garten, da sie auf der Roten Liste steht und in der freien Natur mit der Kategorie 2 als stark gefährdet gilt. Mit ihrer Vorliebe für magere, trockene Böden ist sie die ideale Wahl für naturnahe Steingärten oder sandige Ecken. Du machst hier alles richtig, wenn du einen aktiven Beitrag zum Erhalt dieser seltenen heimischen Art leistest. Ein kleiner Überlebenskünstler, der zeigt, dass auch das Unscheinbare eine große Bedeutung für unsere Artenvielfalt hat.
Rarität für den Magerrasen: Rette das gefährdete Quirl-Knäuel in deinem Garten.
Dieses Nelkengewächs ist ein hochspezialisierter Bestandteil unserer heimischen Flora und nach aktuellen Daten in der Roten Liste als stark gefährdet eingestuft. Seine ökologische Bedeutung liegt primär im Erhalt der botanischen Vielfalt an extremen, nährstoffarmen Standorten. Durch die Ausbildung einer AM-Mykorrhiza (Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln) unterstützt die Pflanze ein gesundes Bodenmilieu. Im Garten bietet sie eine wichtige Nische für die Flora trockener Magerstandorte, die in der modernen Landschaft immer seltener werden. Da keine spezifischen Tierbeziehungen in den Daten vorliegen, ist sie vor allem als botanische Kostbarkeit zur Stärkung der regionalen Biodiversität zu betrachten.
In der Sicherheitsbewertung wird das Quirl-Knäuel als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine schweren Vergiftungen bekannt sind, solltest du die Pflanze zur Sicherheit außerhalb der direkten Reichweite von Kleinkindern platzieren. Es besteht eine Verwechslungsgefahr mit dem Einjährigen Knäuel (Scleranthus annuus), das jedoch keine so deutlich in Etagen angeordneten Blütenquirle ausbildet.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Apr – Jul
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Quirl-Knäuel gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und ist in Deutschland sowie Österreich heimisch. Als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) oder indigen besiedelt es bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Charakteristisch sind die gabeligen Verzweigungen und die namensgebenden, in Quirlen (ringförmige Anordnung) stehenden Blütenknäuel. Aufgrund schwindender Lebensräume auf sandigen Böden wird die Art heute als stark gefährdet eingestuft.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.