Noch kein Foto dieser Art verfügbar
Sclerochloa dura
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
An ihrem extrem flachen, fast an den Boden gedrückten Wuchs und den auffällig steifen Ähren (Blütenstände) lässt sich das Hartgras (Sclerochloa dura) sofort erkennen. In deinem Naturgarten ist dieser seltene Archäophyt (eine Pflanze, die vor dem Jahr 1492 eingeführt wurde) ein echter Spezialist für schwierige Stellen. Da die Art auf der Roten Liste mit der Stufe 3 geführt wird, gilt sie als gefährdet und verdient besonderen Schutz in der Gartenkultur. Sie besiedelt ökologische Nischen wie trockene Pfadkanten, an denen kaum eine andere Pflanze überlebt. Wenn du offene, sonnige Bodenstellen hast, kannst du mit diesem Gras einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten. Du machst damit an Standorten alles richtig, die für die meisten Zierpflanzen zu karg und fest sind.
Rarität für den Sonnenplatz: Das trittfeste Hartgras rettet gefährdete Vielfalt.
Das Hartgras übernimmt in der Natur eine wichtige Rolle als Pionierpflanze auf extremen Standorten. Durch seinen Status auf der Roten Liste 3 (gefährdet) ist jedes Vorkommen ein Gewinn für die regionale Biodiversität. Da keine spezifischen Bestäubungsdaten für Insekten vorliegen, liegt sein Hauptwert im Erhalt seltener Pflanzengesellschaften. Die Samen können im Winter als Nahrung für kleine Vögel dienen, die auf kargen Flächen nach Futter suchen. Es stabilisiert trockene Bodenstellen und verhindert dort die Erosion (Abtragung von Boden durch Wind oder Wasser). In einem naturnahen Garten fördert es die Strukturvielfalt, indem es Bereiche besiedelt, die für andere Arten unbewohnbar sind.
Das Hartgras wird als nicht kindersicher eingestuft. Der Name ist hier Programm: Die Halme und Ähren sind so steif und hart, dass sie beim Spielen oder Barfußlaufen unangenehm kratzen können. Es ist jedoch ungiftig und weist keine Verwechslungsgefahr mit gefährlichen Giftpflanzen auf.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Apr – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,09 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Hartgras gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Als einjährige Pflanze bevorzugt es trockenwarme Standorte und ist typisch für die Vegetation auf verdichteten Wegen. Morphologisch zeichnet es sich durch seine außergewöhnliche Härte und die einseitswendigen (nur nach einer Seite ausgerichteten) Ährchen aus. Trotz seiner Seltenheit ist es an seinen flach ausgebreiteten Halmen, die wie ein Stern am Boden liegen können, für aufmerksame Naturbeobachter gut identifizierbar.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.