Bild folgtKI-generierte IllustrationScoliopteryx libatrix
Auch bekannt als: Zackeneule, Zimteule, Krebssuppe, Zimteule
Typisch für die Zackeneule (Scoliopteryx libatrix) ist ihr auffällig gezackter Flügelrand und die herbstlaubähnliche Färbung, die ihr eine perfekte Tarnung verleiht. Du begegnest diesem Schmetterling (Lepidoptera) oft schon im frühen Frühjahr, da er als voll entwickelter Falter überwintert. Während die Raupen eine eher unauffällige Gestalt besitzen, ist der mittelgroße Falter mit seinen orangefarbenen Zeichnungen auf den Vorderflügeln ein echter Hingucker. Die Art ist polyphag (an vielen verschiedenen Pflanzenarten fressend), was ihr das Überleben in vielfältigen Lebensräumen ermöglicht. Von März bis Oktober kannst du die Tiere in deinem Garten beobachten, wobei sie bevorzugt bei moderaten Temperaturen aktiv sind. In den Wintermonaten ruhen sie oft in kühlen, feuchten Räumen wie Kellern oder Gartenhäusern. Wenn du solche Plätze im Winter nicht hermetisch abriegelst, bietest du der Zackeneule einen wichtigen Rückzugsort. Da sie heimisch ist und keine spezialisierten Ansprüche stellt, ist sie ein pflegeleichter Gast. Ihr Vorhandensein im März signalisiert den Beginn des Gartenjahres.
Die Zackeneule (Scoliopteryx libatrix) ist für den Menschen vollkommen harmlos und verursacht keine Schäden im Garten. Es besteht kaum Verwechslungsgefahr mit anderen Arten, da ihre Flügelform einzigartig ist. Als heimische Art trägt sie zur biologischen Vielfalt bei.
Die Zackeneule (Scoliopteryx libatrix) wird taxonomisch in die Familie der Erebidae innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) eingeordnet. Sie ist eine in Mitteleuropa, insbesondere in der Schweiz und Belgien, weit verbreitete und heimische Art. Mit einer Körpermasse von rund 0,04 Gramm gehört sie zu den mittelgroßen Nachtfaltern. Ihre Lebensweise ist durch eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit an verschiedene Standorte gekennzeichnet. Die markante Flügelform dient als wirksamer Schutz vor Fressfeinden.
Körpergröße
medium
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
adult
Temperatur
intermediate
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →