Bild folgtKI-generierte IllustrationScopula submutata
Typisch fuer den Graublauen Kleinspanner (Scopula submutata) ist seine zierliche Statur mit einer Masse von nur etwa 0,004 Gramm und die charakteristische, feine Zeichnung auf den hellgrauen Fluegeln. Du erkennst diesen kleinen Nachtfalter oft an den dunklen Mittelpunkten und den zarten Querlinien, die typisch fuer die Familie der Spanner (Geometridae) sind. In unseren Regionen entwickelt das Tier meist eine Generation pro Jahr. Die Raupen sind oligophag (auf wenige Nahrungspflanzen spezialisiert) und ernaehren sich bevorzugt von heimischem Arznei-Thymian (Thymus pulegioides) oder Scharfem Mauerpfeffer (Sedum acre). Im Fruehling erwachen die Raupen aus ihrer Winterruhe, um an den frischen Trieben dieser sonnenliebenden Kraeuter zu fressen. Ab Mai kannst du die erwachsenen Falter fliegen sehen, die vor allem in warmen, trockenen Gartenbereichen nach Nektar suchen. Da die Art als Larve (Raupe) ueberwintert, ist sie auf einen ungestoerten Boden und trockene Pflanzenreste angewiesen. Wenn du diesen seltenen Gast foerdern moechtest, solltest du magere Steinbeete anlegen und auf Gifte verzichten. So schaffst du eine waermebeguenstigte Nische, die der Falter zum Überleben braucht.
Dieser Falter ist voellig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, der weder sticht noch beisst. Aufgrund seiner Seltenheit und Empfindlichkeit solltest du das Tier nicht beruehren. Er ist ein wertvoller Indikator fuer einen naturnahen Garten mit trocken-warmen Standorten.
Der Graublaue Kleinspanner gehoert zur Familie der Spanner (Geometridae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. In der Schweiz ist er als heimisch dokumentiert, wobei er vor allem waermebeguenstigte Standorte in sonnigen Lagen besiedelt. Mit einer Koerpermasse von etwa 0,004 Gramm zaehlt er zu den sehr kleinen Nachtfaltern. Seine Fluegel sind meist hellgrau gefaerbt und weisen feine, dunkle Linien sowie punktfoermige Markierungen auf, was ihn in steinigen Lebensraeumen hervorragend tarn.
Körpergröße
small
Nahrung
oligophagous
Überwinterung
larva
Temperatur
warm
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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