Bild folgtKI-generierte IllustrationScotopteryx octodurensis
An der zierlichen Gestalt und dem extrem geringen Körpergewicht von nur etwa 0,009 Gramm lässt sich (Scotopteryx octodurensis) als ein besonders feingliedriger Vertreter der Spanner erkennen. Dieser Nachtfalter ist in unseren Gärten eine absolute Rarität und wurde in der Region bisher ausschließlich in der Schweiz mit lediglich 28 Beobachtungen nachgewiesen. Die Art lebt monophag (auf eine einzige Futterpflanze spezialisiert), was sie besonders empfindlich für Veränderungen in der Landschaft macht. Du kannst den Falter in den Monaten Mai bis September beobachten, wenn er seine aktive Flugphase hat. Nach der Paarung im Sommer erfolgt die Eiablage, wobei die daraus schlüpfenden Larven (Raupen) auf ihre spezifische Nahrungspflanze angewiesen sind. Eine Besonderheit im Lebenszyklus ist die Überwinterung, die das Tier als Larve (Raupe) in der schützenden Vegetation verbringt. Um diesen seltenen Gast zu unterstützen, solltest du in deinem Garten auf einen radikalen Rückschnitt im Herbst verzichten. Lass abgeblühte Stängel und Laubschichten als Winterquartier liegen. Ein naturnaher Garten ohne chemische Pflanzenschutzmittel bietet die besten Überlebenschancen für diesen Spezialisten.
Dieser Falter ist völlig harmlos und ein äußerst seltener, gern gesehener Gartenbesucher. Er besitzt weder Stachel noch Beißwerkzeuge, die dem Menschen gefährlich werden könnten. Aufgrund der geringen Beobachtungszahlen sollte das Tier nicht gestört oder gefangen werden.
Der Falter gehört zur Familie der Spanner (Geometridae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Seine Verbreitung im deutschsprachigen Raum beschränkt sich laut Datenlage auf die Schweiz, wobei die Art eine intermediäre (gemäßigte) Temperaturnische besetzt. Mit einer Masse von etwa 0,0093 Gramm ist er ein sehr kleiner Nachtfalter. Die Lebensweise ist durch eine strikte Nahrungsspezialisierung gekennzeichnet, was die Art ökologisch hochgradig spezialisiert macht.
Körpergröße
small
Nahrung
monophagous
Überwinterung
larva
Temperatur
intermediate
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →