Bild folgtKI-generierte IllustrationScyllarides latus
Auch bekannt als: grosser Bärenkrebs, Großer Bärenkrebs, Großer Mittelmeer-Bärenkrebs
Das auffälligste Merkmal des Großen Bärenkrebses (Scyllarides latus) ist sein flacher, schaufelartiger Körperbau ohne die für Krebse sonst typischen großen Scheren. Du wirst diesem Tier in deinem Garten allerdings nicht begegnen, da es sich um einen reinen Meeresbewohner handelt. Als Mitglied der Familie der Bärenkrebse (Scyllaridae) verbringt er sein gesamtes Leben am Meeresgrund des Salzwassers. Die allgemeine Ernährungsweise dieser Tiergruppe umfasst das Fressen von verschiedenen wirbellosen Tieren wie Mollusken (Weichtieren). In deinem Gartenökosystem nimmt er keine aktive Rolle ein, da sein natürlicher Lebensraum weit entfernt in den Küstenregionen liegt. Für dich als Gartenbesitzer gibt es daher nichts Spezielles zu beachten, da dieser Krebs an Land nicht überleben kann. Es ist jedoch spannend zu beobachten, welche Vielfalt die Natur hervorbringt, selbst wenn sie sich nicht direkt im Beet abspielt. Du kannst die allgemeine Artenvielfalt fördern, indem du Lebensräume für heimische Kleintiere gestaltest. Da keine spezifischen Daten für eine Interaktion mit Landpflanzen vorliegen, bleibt dieser Krebs ein Bewohner der Ozeane. Er dient in seinem Habitat (natürlicher Lebensraum) als wichtiger Bestandteil der marinen Nahrungskette.
Dieser Krebs ist für den Menschen vollkommen harmlos und verfügt über keinerlei Verteidigungsorgane wie Scheren. Da er ausschließlich im marinen (im Meer befindlichen) Milieu lebt, gibt es für dich im Garten keinen Grund zur Sorge oder zum Handeln.
Der Große Bärenkrebs (Scyllarides latus) wird taxonomisch (nach Verwandtschaftsgraden geordnet) in die Familie der Bärenkrebse (Scyllaridae) eingeordnet. Seine natürliche Verbreitung liegt vorwiegend im Mittelmeer und im angrenzenden östlichen Atlantik. Als benthischer (am Boden lebender) Bewohner bevorzugt er felsige Regionen in mittleren Wassertiefen. In den Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz kommt er in freier Wildbahn aufgrund der fehlenden Meeresanbindung nicht vor.
1 Video zu Scyllarides latus

•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →