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Sedum cepaea
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Auch bekannt als: orpin paniculé, Rispiger Mauerpfeffer, Rispen-Fetthenne
Wer die Rispen-Fetthenne (Sedum cepaea) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren breitblättrigen, sukkulenten (wasserspeichernden) Blättern und den zierlichen Blütenrispen ist sie eine Besonderheit für Mauern und Steingärten. In deinem Naturgarten übernimmt sie eine wichtige Rolle als Pionierpflanze (besiedelt als erste neue Lebensräume) auf kargen Böden. Da sie exakt 0,16 m hoch wird, passt sie perfekt in kleine Nischen und Fugen. Durch ihre Blüte im Hochsommer belebt sie trockene Standorte nachhaltig. Schau mal in deine Mauerfugen, ob diese zierliche Art dort ein neues Zuhause findet.
Zierlicher Felsenkünstler: 0,16 m pure Anpassung an trockene Sonnentage.
Die ökologische Stärke dieser Art liegt in ihrer Anpassungsfähigkeit an Extremstandorte. Mit einem sehr leichten Diasporengewicht (Samengewicht) von nur 0,03 mg nutzt sie den Wind zur Fernausbreitung und besiedelt so autark neue Lebensräume in Felsritzen. Ihre Blütezeit in den Monaten Juni und Juli stellt ein wichtiges Zeitfenster dar, um die Biodiversität an trockenen Standorten zu unterstützen. Da die Pflanze sukkulent ist, bleibt sie auch bei großer Hitze als grüne Struktur erhalten. Die Blattfläche von 30,33 mm² ist ein Zeichen für die effiziente Verdunstungskontrolle in sonnigen Lagen.
Bitte beachte, dass die Rispen-Fetthenne als nicht kindersicher eingestuft wird. Es ist ratsam, darauf zu achten, dass keine Pflanzenteile von Kindern oder Haustieren verzehrt werden. Im Falle eines Unfalls wende dich bitte umgehend an den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Wuchsform
Sukkulente
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,164 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Rispen-Fetthenne gehört zur Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) und zur Gattung Sedum. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst vor allem das südliche Mitteleuropa, wo sie bevorzugt an felsigen Standorten, Mauern oder in lichten Wäldern vorkommt. Als Sukkulente ist sie morphologisch an Trockenheit angepasst, was sich in ihren wasserspeichernden Blättern mit einer Fläche von etwa 30,33 mm² zeigt. Die Pflanze wächst krautig, ist also nicht verholzt, und erreicht eine sehr bodennahe Wuchshöhe von 0,16 m.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.