Bild folgtKI-generierte IllustrationSerratula coronata
Auch bekannt als: Serratula coronata
Wer die Gekrönte Schartenwurz (Serratula coronata) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren purpurfarbenen, distelähnlichen Blütenköpfen, die jedoch völlig ohne Stacheln auskommen, ist sie eine echte Besonderheit im Garten. Du erkennst sie an den tief eingeschnittenen, fiederspaltigen (blättchenartig geteilten) Blättern mit ihrem fein gesägten Rand. Sie bietet spät im Jahr eine wichtige Nahrungsquelle für Bestäuber, wenn viele andere Wiesenblumen bereits verblüht sind. Schau doch mal, ob du für diese stattliche Erscheinung noch ein Plätzchen in deinem Garten findest.
Distel-Optik ohne Stiche: Die elegante Österreicherin für feuchte Gartenplätze.
Die Gekrönte Schartenwurz ist aufgrund ihrer späten Blütezeit eine wichtige Komponente in der ökologischen Gartenplanung. Da zu dieser Art in der aktuellen Datenbasis keine spezifischen Insektenbeziehungen hinterlegt sind, stufen wir sie allgemein als wertvolle Nektarpflanze für spät fliegende Bestäuber ein. In der freien Natur fungiert sie als Bestandteil artenreicher Wiesenpflanzengesellschaften. Ihre standfesten Stängel bieten über den Winter wichtige Strukturen im Garten. Vögel nutzen die reifenden Samen im Spätherbst oft als ergänzendes Futterangebot, sofern die verblühten Köpfe nicht vorzeitig entfernt werden.
Bitte beachte, dass die Gekrönte Schartenwurz (Serratula coronata) gemäß vorliegenden Daten als nicht kindersicher eingestuft wird. Ein Verzehr von Pflanzenteilen sollte daher vermieden werden. Da sie jedoch keine Dornen oder Stacheln besitzt, besteht im Gegensatz zu echten Disteln keine unmittelbare Verletzungsgefahr bei Berührung.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Standort: Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz in deinem Garten aus.
Boden: Die Pflanze bevorzugt frische bis feuchte Erde. Dies entspricht Ellenberg Feuchte 6 bis 7, was bedeutet, dass der Boden eine gute Wasserspeicherkraft haben sollte und nie vollständig austrocknen darf.
Ein eher nährstoffreicher, schwerer Lehmboden ist für die Gekrönte Schartenwurz ideal.
Pflanzzeit: Setze die Jungpflanzen am besten von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange keine Bodenfröste auftreten.
Pflege: Die Staude ist robust und winterhart. Ein Rückschnitt der vertrockneten Stängel erfolgt am besten erst im zeitigen Frühjahr.
Vermehrung: Du kannst den Wurzelstock im Frühling teilen, um die Pflanze zu verjüngen oder zu vermehren.
Wässern: In heißen Sommern solltest du regelmäßig gießen, damit der Wurzelbereich gleichmäßig feucht bleibt.
Gute Partnerin: Die Sibirische Schwertlilie (Iris sibirica) – beide Arten bevorzugen wechselfeuchte Standorte und ergänzen sich optisch durch ihre unterschiedlichen Blattformen hervorragend.
Die Gekrönte Schartenwurz (Serratula coronata) ist ein ausdauerndes Kraut aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). In Mitteleuropa liegt ihr Schwerpunkt in Österreich, wo sie typischerweise auf feuchten Magerwiesen (nährstoffarme, extensiv genutzte Wiesen) oder an lichten Waldrändern zu finden ist. Sie erreicht eine beachtliche Wuchshöhe von bis zu 150 Zentimetern und bildet aufrechte, im oberen Bereich verzweigte Stängel aus. Charakteristisch sind die körbchenförmigen Blütenstände, deren Hüllblätter keine Dornen oder Stacheln tragen, was sie deutlich von den echten Disteln unterscheidet.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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