
Serratula tinctoria
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Du erkennst die Färber-Scharte (Serratula tinctoria) an ihren purpurvioletten Blütenkörbchen, die wie kleine Disteln aussehen, aber sich ganz weich und völlig ohne Stacheln anfühlen. Mit ihrem aufrechten Wuchs und den charakteristisch gesägten Blättern bringt sie eine feine Wildblumen-Ästhetik in dein Beet. Sie ist besonders wertvoll, da sie als heimische Art die Biodiversität im Garten stärkt und eine verlässliche Nektarquelle bietet. Durch ihre speziellen Wurzelbeziehungen ist sie zudem sehr langlebig. In deinem Garten sorgt sie für Struktur und Farbe an sonnigen Plätzen. Mit dieser Wahl tust du aktiv etwas für den Erhalt unserer regionalen Pflanzenvielfalt.
Stachellose Distel-Schönheit: Purpurrote Spätblüte für sonnige Naturgärten.
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Die Färber-Scharte leistet einen wichtigen Beitrag zum ökologischen Gefüge deines Gartens, auch wenn für diese spezifische Art keine detaillierten Bestäubungsdaten in der Datenbank vorliegen. Als Korbblütler stellt sie grundsätzlich eine wertvolle Ressource für verschiedene Bestäubergruppen dar. Besonders die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Lebensgemeinschaft zwischen Wurzeln und Pilzen, fördert ein gesundes Bodenökosystem. Ihre späte Blütezeit stabilisiert das Nahrungsangebot im Garten, wenn viele andere Wildpflanzen bereits verblüht sind. Die stehengelassenen Samenstände im Winter dienen zudem als Strukturgeber für die lokale Fauna.
Die Färber-Scharte wird als nicht kindersicher eingestuft. Achte daher darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile verzehren, auch wenn keine akuten schweren Vergiftungen bekannt sind. Eine Verwechslungsgefahr mit giftigen Disteln besteht aufgrund der fehlenden Stacheln an Blättern und Stängeln nicht.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,445 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Färber-Scharte gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Sie besiedelt natürlicherweise lichte Wälder sowie frische bis wechselfeuchte Magerwiesen. Ein wichtiges Merkmal sind die fiederspaltigen Blätter mit fein gezähnten Rändern, worauf der Name 'Scharte' hindeutet. Der Beiname 'tinctoria' verweist auf ihre historische Verwendung als Färbepflanze zur Gewinnung von gelben Farbstoffen.
21 Arten interagieren mit dieser Pflanze
5 weitere Arten besuchen die Blüten
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•pollinator_interactions
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_514629925
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.