Bild folgtKI-generierte IllustrationShargacucullia lychnitis
An der schmalen Flügelform und der holzähnlichen Tarnfärbung lässt sich Shargacucullia lychnitis sofort erkennen. In der Schweiz ist dieser Nachtfalter heimisch, wird jedoch mit nur 19 Beobachtungen in der Datenbank als seltene Art geführt. Informationen zur Anzahl der Generationen pro Jahr liegen für diese Region derzeit nicht vor. Auch über die genaue Anzahl der Eier oder die bevorzugten Stellen für die Eiablage gibt es in der aktuellen Datenbasis keine gesicherten Angaben. Wir wissen momentan nicht, welche konkreten Pflanzen im Frühling oder Sommer als Nektarquellen genutzt werden. Da keine Beziehungsdaten (Wechselbeziehungen zwischen Tieren und Pflanzen) verfügbar sind, bleibt auch die Nahrung der Raupen in der Dokumentation offen. Als Mitglied der Eulenfalter (Noctuidae) ist die Art ein faszinierender, wenn auch wenig erforschter Bewohner deiner Region. Du kannst dieses Tier fördern, indem du deinen Garten naturnah gestaltest und auf Pestizide (Pflanzenschutzmittel) verzichtest. Die Überwinterung findet vermutlich an geschützten Orten statt, um Frost und Kälte zu überstehen. Beobachte am besten selbst, welche Blüten besucht werden, um die Wissenslücken zu dieser seltenen Art zu schließen.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Das Tier sticht oder beißt nicht und sollte aufgrund der Seltenheit in der Schweiz lediglich aus der Ferne beobachtet werden; ein Anfassen oder Umsiedeln ist nicht zu empfehlen.
Shargacucullia lychnitis ist ein Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). In der Schweiz ist die Art heimisch, wobei die geringe Anzahl von 19 Beobachtungen auf ein seltenes Vorkommen hindeutet. Die Falter besitzen die für die Gattung Shargacucullia typischen schmalen Vorderflügel und eine Färbung, die sie wie ein abgebrochenes Zweigstück wirken lässt. Da keine spezifischen Beziehungsdaten vorliegen, sind die ökologischen Ansprüche in der Datenbank derzeit nicht näher definiert.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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