Bild folgtKI-generierte IllustrationSicyos angulatus
Auch bekannt als: Haargurke
An ihrer beachtlichen Wuchshöhe und den kräftigen Ranken lässt sich die Haargurke (Sicyos angulatus) sofort erkennen. Als Kletterpflanze, die eine Höhe von 4.31 m erreicht, ist sie für den Naturgarten ein faszinierender vertikaler Strukturbildner. Sie bietet schnellen Sichtschutz und schafft Nischen für die Tierwelt in Bereichen, in denen wenig Bodenfläche zur Verfügung steht. Da sie zu den Kürbisgewächsen (Cucurbitaceae) gehört, bringt sie eine Prise Wildnis-Ästhetik in deine Gartenkultur. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die Zäune in grüne Wände verwandelt, ist sie eine spannende Wahl. Achte darauf, dass sie genügend Raum zum Klettern bekommt, um ihre volle Pracht zu entfalten.
Vertikaler Gigant: Erobert mit 4,31 Metern Höhe rasant jeden Gartenzaun.
Im Gartenökosystem übernimmt die Haargurke vor allem die Rolle eines Raumfüllers in der Vertikalen. Durch ihre Wuchshöhe von 4.31 m bietet sie dichte Blattstrukturen, die Kleinsäugern und Vögeln als Versteck dienen können. Obwohl für diese Art keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, bereichert sie durch ihre späte Blütezeit von Juli bis September das florale Angebot im Hochsommer. Die schweren Samen (93.0 mg) deuten darauf hin, dass die Ausbreitung oft am Boden oder durch Tiere erfolgt, die diese Einheiten verschleppen. Ihre ökologische Relevanz liegt somit primär in der schnellen Schaffung von Mikroklima (kleinräumiges Klima) und Deckung.
Bitte beachte, dass die Haargurke in Bezug auf die Garteneigenschaften als nicht kindersicher eingestuft wird. Es ist daher ratsam, die Pflanze außerhalb der direkten Reichweite kleiner Kinder zu kultivieren. Im Falle eines unbeabsichtigten Verzehrs von Pflanzenteilen kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Sep
Wuchsform
Kletterpflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
4.309 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit: Setze die Haargurke im Frühjahr zwischen April und Mai, sobald die Frostgefahr sinkt.
Standort: Wähle einen vollsonnigen bis halbschattigen Platz, damit die Pflanze ihre volle Wuchskraft entfalten kann.
Rankhilfe: Da sie eine Höhe von genau 4.31 m erreicht, braucht sie ein stabiles Gerüst, einen Zaun oder eine Pergola.
Boden: Ein nährstoffreicher, feuchter Boden kommt ihrem schnellen Wachstum sehr entgegen.
Pflanzabstand: Halte mindestens 80 bis 100 cm Abstand zu anderen Pflanzen, da sie sehr raumgreifend wächst.
Wasserbedarf: Achte auf eine gleichmäßige Bodenfeuchte, besonders während der heißen Sommermonate.
Pflege: Da sie einjährig ist, stirbt sie im Winter oberirdisch ab; die trockenen Ranken kannst du im Spätwinter entfernen.
Vermehrung: Die schweren Samen fallen im Herbst zu Boden; du kannst sie sammeln oder der natürlichen Selbstaussaat überlassen.
Gute Partnerin: Der Echte Hopfen (Humulus lupulus) – er ist ebenfalls eine heimische Kletterpflanze und teilt die Vorliebe für stickstoffreiche Standorte.
Die Haargurke (Sicyos angulatus) gehört zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) und zur Ordnung der Kürbisartigen (Cucurbitales). In unserer Region tritt sie als einjährige, nicht verholzende Kletterpflanze auf, die besonders in Flussauen oder auf nährstoffreichen Brachen zu finden ist. Ein auffälliges morphologisches Merkmal (die äußere Gestalt betreffend) sind die breitblättrigen, behaarten Blätter und die kräftigen Rankorgane. Ihre Vermehrung erfolgt über 93.0 mg schwere Samen, was als hohes Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) gilt und meist auf eine Verbreitung über kurze Distanzen oder durch Tiere hindeutet.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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