Bild folgtKI-generierte IllustrationSicyos angulatus
Auch bekannt als: Haargurke
An ihren markanten, borstigen Fruchtknäueln und den rankenden Trieben lässt sich die Haargurke (Sicyos angulatus) sofort erkennen. Da keine spezifischen Daten zu Bestäubern vorliegen, bietet sie dir die Gelegenheit, selbst zum Entdecker zu werden und zu beobachten, welche Gäste die unscheinbaren Blüten besuchen. Du solltest jedoch beachten, dass sie nicht als kindersicher eingestuft ist. Für dich als Gärtner ist sie eine pflegeleichte Wahl, wenn du eine wüchsige Art für Zäune oder Pergolen suchst.
Heimische Kletterkünstlerin aus Österreich mit faszinierenden Borstenfrüchten.
Über die spezifischen Bestäuberbeziehungen der Haargurke (Sicyos angulatus) liegen in den aktuellen Daten keine detaillierten Einzelnachweise vor. In einem funktionierenden Ökosystem bieten solche dicht wachsenden Kletterpflanzen jedoch wichtige Deckung und Lebensraum für die lokale Kleintierwelt. Die im Spätherbst reifenden Samen könnten potenziell als Nahrungsquelle dienen, auch wenn spezifische Vogelarten hierfür noch nicht dokumentiert sind. Mit ihrer Präsenz in deinem Garten förderst du die strukturelle Vielfalt, was indirekt die Lebensbedingungen für viele heimische Arten verbessert.
Die Haargurke (Sicyos angulatus) ist nicht kindersicher. Die borstigen Härchen an den Früchten können bei Berührung zu mechanischen Reizungen der Haut führen. Du solltest sie daher in Gartenbereichen pflanzen, die für kleine Kinder schwer zugänglich sind.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Sep
Wuchsform
Kletterpflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
4.31 m
Die Haargurke (Sicyos angulatus) ist eine wüchsige Kletterpflanze, die du idealerweise zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis Ende November pflanzt, solange der Boden offen ist.
Da keine spezifischen Ellenberg-Werte zur Bodenfeuchte oder zum Lichtbedarf vorliegen, empfehle ich dir, sie an einem sonnigen bis halbschattigen Platz zu beobachten.
Achte auf einen Standort mit ausreichendem Raumangebot, da sie innerhalb einer Saison beachtliche Längen erreichen kann.
Die Vermehrung erfolgt unkompliziert über die Samen, die in den borstigen Früchten heranreifen.
Ein Rückschnitt ist meist nur nötig, wenn die Pflanze über ihren vorgesehenen Bereich hinauswächst.
Da sie in Österreich heimisch ist, kommt sie mit dem dortigen Klima gut zurecht.
Als Begleitpflanze eignet sich die Gewöhnliche Waldrebe (Clematis vitalba), da beide ähnliche Kletterstrategien nutzen und sich in der vertikalen Begrünung ergänzen.
Die Haargurke (Sicyos angulatus) ist eine einjährige, krautige Pflanze (nicht verholzend), die in der Region Österreich beheimatet ist. Sie zeichnet sich durch einen kletternden Wuchs und herzförmige, handförmig gelappte Blätter aus, die an die Blattform von Wein erinnern. Eine morphologische Besonderheit sind die verzweigten Ranken, mit denen sie sich an Untergründen festhält. Die kleinen, grünlich-weißen Blüten entwickeln sich zu charakteristischen, steif behaarten Früchten, die jeweils nur einen Samen enthalten.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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