Bild folgtKI-generierte IllustrationSolanum melongena
Auch bekannt als: Aubergine, Eierfrucht, Melanzani, Eierpflanze
Du erkennst die Aubergine (Solanum melongena) sofort an ihren großen, samtig behaarten Blättern und den charakteristischen violetten, glockenförmigen Blüten mit den auffällig gelben Staubbeuteln in der Mitte. In deinem Naturgarten ist sie eine Bereicherung, da sie als wärmeliebender Gast besonders in heißen Sommern optische Akzente setzt. Auch wenn spezifische Daten zu Insektenbesuchen hier fehlen, ist sie durch ihre späte Blüte eine wertvolle Ergänzung. Mit dieser Pflanze holst du dir ein Stück traditioneller Gartenkultur direkt vor die Haustür.
Wärmeliebende Österreicherin mit samtigen Blättern und edlen violetten Blüten.
Obwohl für die Aubergine (Solanum melongena) in der aktuellen Datenlage keine spezifischen Bestäuberbeziehungen für unsere Region hinterlegt sind, ist sie als Teil der Nachtschattengewächse (Solanaceae) strukturell interessant. Da sie in Österreich als heimisch gilt, fügt sie sich harmonisch in die regionale Flora ein. In einem naturnahen Garten bietet sie durch ihren dichten Wuchs potenziellen Schutz für bodennahe Kleinstlebewesen. Da keine Daten zu speziellen Raupenfutterpflanzen oder zur Samenverwertung durch Vögel vorliegen, bleibt die aufmerksame Beobachtung in deinem eigenen Garten der beste Weg, ihren lokalen ökologischen Wert zu entdecken.
Die Aubergine (Solanum melongena) ist als nicht kindersicher eingestuft. Da sie zu den Nachtschattengewächsen gehört, enthalten die grünen Pflanzenteile Solanin (einen Bitterstoff), was bei Verzehr zu Unwohlsein führen kann. Achte darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Sep
Wuchsform
Halbstrauch
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.81 m
Die Aubergine benötigt einen vollsonnigen, windgeschützten Platz, um optimal zu gedeihen.
Der Boden sollte tiefgründig, nährstoffreich und stets leicht feucht sein, da die Pflanze viel Energie für ihr Wachstum benötigt.
Deine ideale Pflanzzeit liegt zwischen März und Mai, sobald kein Frost mehr droht, da sie sehr kälteempfindlich ist.
Achte auf einen ausreichenden Pflanzabstand, damit die Luft zwischen den Blättern zirkulieren kann.
Eine regelmäßige Düngung mit organischem Material unterstützt die Blütenbildung im Sommer.
Im Gartenjahr solltest du sie bei Trockenheit regelmäßig gießen, dabei aber die Blätter trocken lassen.
Da sie nicht als kindersicher gilt, wähle einen Standort, an dem kleine Entdecker nicht unbeaufsichtigt zugreifen.
Eine Vermehrung erfolgt im zeitigen Frühjahr über Aussaat im Haus.
Als gute Partnerin im Beet eignet sich die Wilde Möhre (Daucus carota).
Diese heimische Art lockt viele Bestäuber an, die im Umfeld der Aubergine für ein stabiles ökologisches Gleichgewicht sorgen.
Die Aubergine (Solanum melongena) gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). In der Region Österreich wird sie als heimisch eingestuft und bevorzugt Standorte, die viel Wärme und Licht bieten. Typisch für diese krautige Pflanze ist der aufrechte Wuchs und die Ausbildung von großen, oft eiförmigen Früchten mit glänzender Schale. In der Morphologie (Lehre von der Struktur und Form) fallen besonders die fünfzähligen Blüten auf, die meist einzeln oder in kleinen Gruppen stehen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →