Bild folgtKI-generierte IllustrationSolanum pimpinellifolium
Auch bekannt als: Solanum pimpinellifolium
Du erkennst die Johannisbeertomate (Solanum pimpinellifolium) an ihren winzigen, erbsengroßen roten Früchten, die in langen Rispen (verzweigten Blütenständen) herabhängen. Diese Wildform ist für deinen Naturgarten ein echter Gewinn, da sie eine natürliche Widerstandskraft gegen die Krautfäule (eine Pilzerkrankung) besitzt. Sie bietet über viele Monate hinweg Blüten für Bestäuber an, während du dich über eine reiche Ernte freuen kannst. Mit ihrem wilden, ausladenden Wuchs bringt sie eine lebendige Struktur in deine Beete. Du wirst sehen, wie unkompliziert ökologisches Gärtnern mit dieser robusten Art sein kann.
Wilde Ur-Tomate: Robuste Gesundheit und hunderte Früchte zum Naschen.
Als ursprüngliche Wildart bringt diese Pflanze eine hohe Vitalität in dein Garten-Ökosystem. Ihre Blüten locken Bestäuber an, die den Pollen durch Vibration aus den Staubbeuteln lösen – ein spezialisierter Mechanismus vieler Nachtschattengewächse. Da keine spezifischen Beziehungsdaten vorliegen, zeigt die Erfahrung, dass die lange Blütezeit bis zum ersten Frost ein kontinuierliches Angebot an Ressourcen darstellt. Durch ihre natürliche Robustheit hilft sie dabei, auf Pflanzenschutzmittel im Garten gänzlich zu verzichten. Die Früchte dienen zudem als kleine Energiereserve für die lokale Fauna, sofern sie nicht direkt von dir geerntet werden.
Die Pflanze ist nicht kindersicher, da sie wie alle Nachtschattengewächse Solanin (einen schwach giftigen Bitterstoff) enthält. Besonders die grünen, unreifen Früchte und das Kraut sollten nicht verzehrt werden. Es besteht eine gewisse Verwechslungsgefahr mit dem Schwarzen Nachtschatten (Solanum nigrum), dessen Beeren jedoch bei Reife schwarz werden.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Okt – Okt
Wähle einen vollsonnigen Platz, damit die Früchte ihr volles Aroma entfalten.
Der Boden sollte humos (reich an zersetztem organischem Material) und gut durchlässig sein.
Die ideale Pflanzzeit liegt zwischen Mai, nach den letzten Nachtfrösten, und Juni.
Achte darauf, der Pflanze etwa einen Quadratmeter Platz einzuräumen, da sie sehr ausladend wächst.
Ein Hochbinden ist möglich, aber nicht zwingend notwendig; sie darf auch kriechend am Boden wachsen.
Das bei Tomaten übliche Ausgeizen (Entfernen von Seitentrieben in den Blattachseln) entfällt bei dieser Wildform komplett.
Gieße regelmäßig direkt an die Basis, um das Laub trocken zu halten und Pilzbefall vorzubeugen.
Im Frühjahr hilft eine Gabe Kompost, um den hohen Nährstoffbedarf als Starkzehrer (Pflanzen mit hohem Nährstoffverbrauch) zu decken.
Zur Vermehrung kannst du im Spätsommer einfach Samen aus den reifen Früchten entnehmen und trocknen.
Gute Partnerin: Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) - beide teilen ähnliche Standortansprüche in der vollen Sonne und die Schafgarbe unterstützt als heimische Art das ökologische Gleichgewicht.
Die Johannisbeertomate (Solanum pimpinellifolium) gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) innerhalb der Ordnung der Nachtschattenartigen (Solanales). Als Wildform ist sie eng mit unseren Kulturtomaten verwandt und wird laut Datenbasis in Österreich als heimisch eingestuft. Sie besiedelt bevorzugt warme, lichtreiche Standorte mit guter Nährstoffversorgung. Charakteristisch sind ihr stark verzweigter, fast kriechender Wuchs und die im Vergleich zu Zuchtsorten sehr kleinen, aber zahlreichen gelben Blüten.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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