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Solanum sarrachoides
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Auch bekannt als: Solanum sarrachoides
An seinen klebrigen, drüsig behaarten Stängeln und den kleinen weißen Blüten mit gelber Mitte lässt sich der Saracha-Nachtschatten sofort erkennen. Als Neophyt (Pflanze, die nach 1492 eingeführt wurde) besiedelt er in Deutschland und Österreich gerne offene Bodenstellen und Gartenbeete. Da er eine Arbuskuläre Mykorrhiza (Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln) eingeht, ist er ein wertvoller Teil des unsichtbaren Bodennetzwerks. Da für diese spezielle Art noch keine konkreten Bestäuberdaten vorliegen, lädt er dich dazu ein, selbst zum Forscher im eigenen Garten zu werden. Beobachte doch mal, welche Schwebfliegen oder Wildbienen sich an seinen Blüten einfinden.
Ein robuster Pionier mit klebrigem Charme und starkem Wurzelnetzwerk
Der Saracha-Nachtschatten ist ein interessantes Beispiel für die moderne Flora in unseren Gärten. Da für diese Art aktuell keine spezifischen Beziehungsdaten zu Insekten in der Datenbank vorliegen, ist seine genaue Bedeutung für heimische Bestäuber noch nicht abschließend dokumentiert. Er leistet jedoch einen wichtigen Beitrag im Bodenökosystem durch die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), welche die Nährstoffaufnahme verbessert und das Bodenleben stabilisiert. Als Pionierpflanze schließt er schnell Lücken auf offenen Flächen und schützt so den Boden vor Erosion. Seine Anwesenheit bereichert die Vielfalt der Nachtschattengewächse in deinem Gartenbiotop.
Der Saracha-Nachtschatten ist nicht kindersicher und sollte mit Vorsicht gepflanzt werden. Wie viele Nachtschattengewächse enthält er Stoffe, die bei Verzehr für Menschen und Haustiere problematisch sein können. Eine Verwechslung mit essbaren Gartenpflanzen sollte durch klare Standortwahl vermieden werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Okt
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,4 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Saracha-Nachtschatten (Solanum sarrachoides) gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) innerhalb der Ordnung der Nachtschattenartigen. In unserer Region wird er als Neophyt eingestuft, kommt aber bereits verbreitet in Deutschland und Österreich vor. Er wächst meist einjährig und bevorzugt stickstoffreiche Ruderalstellen (vom Menschen geprägte Rohböden). Ein markantes Merkmal ist die dichte, drüsige Behaarung der gesamten Pflanze, die sich beim Berühren leicht klebrig anfühlt.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.