Bild folgtKI-generierte IllustrationSomatochlora arctica (Zetterstedt, 1840)
Die Arktische Smaragdlibelle (Somatochlora arctica) faellt durch ihren metallisch-gruen glaenzenden Koerper auf, der namensgebend fuer diese Familie der Smaragdlibellen (Corduliidae) ist. In deinem Garten wirst du dieses Tier vermutlich nur dann antreffen, wenn du in der Naehe von spezialisierten Lebensraeumen wie Mooren oder Sumpfgebieten wohnst. Diese Art ist in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz heimisch, bevorzugt jedoch kuehlere Lagen. Als Fluginsekt ernaehrt sie sich rein raeuberisch von anderen Insekten, die sie geschickt im Flug erbeutet. Auch die Larven leben im Wasser und fressen dort kleine Wasserbewohner, was sie zu einem wichtigen Bestandteil des oekologischen Gleichgewichts macht. Als Gaertner kannst du zum Schutz solcher Arten beitragen, indem du auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtest und naturnahe Wasserstellen foerderst. Da diese Libelle sehr anspruchsvoll an ihre Umgebung ist, dient sie als Bioindikator (Anzeiger fuer die Qualitaet eines Lebensraums). Ihr Vorkommen zeigt an, dass die Natur in deiner Umgebung noch weitgehend intakt ist. Beobachte sie am besten an sonnigen Plaetzen, wo sie gerne auf Ansitzwarten (erhoehte Plaetze zur Jagd) verweilt. Ein naturnaher Garten bietet zwar selten den perfekten Fortpflanzungsraum, dient aber oft als wertvolles Jagdrevier fuer erwachsene Tiere.
Diese Libelle ist fuer Menschen vollkommen harmlos, da sie weder stechen noch beissen kann. Alle heimischen Libellenarten sind gesetzlich geschuetzt, weshalb sie nicht gefangen oder in ihrer Ruhe gestoert werden duerfen. In deinem Garten kannst du dich unbesorgt an ihrer metallisch schimmernden Erscheinung erfreuen.
Die Arktische Smaragdlibelle (Somatochlora arctica) gehoert zur Gattung der Smaragdlibellen (Somatochlora) innerhalb der Familie Corduliidae. Diese Art ist in Deutschland, Oesterreich, der Schweiz und Belgien heimisch. Sie gilt als boreo-alpin (im Norden und in Hochgebirgen vorkommend), da sie an kuehle Klimabedingungen angepasst ist. Ihre Lebensweise ist stenotop (an sehr eng begrenzte Lebensraeume gebunden), wobei sie vor allem in kleinen Wasseransammlungen in Mooren zu finden ist. Die Entwicklung findet ueber mehrere Jahre im Larvenstadium statt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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