Bild folgtKI-generierte IllustrationSomatochlora meridionalis Nielsen, 1935
Die Balkan-Smaragdlibelle (Somatochlora meridionalis) faellt durch ihren metallisch-gruen glaenzenden Koerper und ihre leuchtend gruenen Augen auf. Diese Libellenart bevorzugt als Lebensraum meist langsam fliessende oder stehende Gewaesser mit viel Schatten. In deinem Garten wirst du sie vor allem dann entdecken, wenn du einen naturnahen Teich oder einen Bachlauf besitzt. Als geschickte Raeuber jagen die erwachsenen Tiere im Flug nach anderen Insekten. Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag zur natuerlichen Regulation von Muecken und anderen Kleininsekten in deiner Gruenoase. Die Larven leben verborgen im Wasser oder im Schlamm am Gewaessergrund und ernaehren sich dort ebenfalls raeuberisch von Kleinstlebewesen. Um diese seltene Art zu unterstuetzen, solltest du auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichten und Uferbereiche moeglichst naturbelassen gestalten. Da die Tiere auf sauberes Wasser angewiesen sind, ist eine gute Wasserqualitaet im Gartenteich entscheidend. Ein schattiger Sitzplatz am Wasser bietet dir die beste Gelegenheit, diese flinken Flieger bei ihren Patrouillengaengen zu beobachten. Ein Garten mit natuerlichen Strukturen wie Totholz bietet ihnen zudem wichtige Ruheplaetze.
Diese Libellenart ist fuer den Menschen vollkommen harmlos, da sie weder stechen noch beissen kann. Wie alle heimischen Libellen steht sie unter Naturschutz und darf weder gefangen noch beeintraechtigt werden.
Die Balkan-Smaragdlibelle (Somatochlora meridionalis) gehoert zur Familie der Falkenlibellen (Corduliidae) innerhalb der Gattung der Smaragdlibellen (Somatochlora). Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich ueber Teile Suedeuropas bis nach Deutschland, Oesterreich und die Schweiz. Als hemimetabole Insekten (Insekten mit unvollstaendiger Verwandlung ohne Puppenstadium) verbringen sie den Grossteil ihres Lebens als Larve im Wasser. Die Imagines (erwachsene Tiere) sind hervorragende Flieger, die oft weite Strecken zur Nahrungssuche zuruecklegen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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