Bild folgtKI-generierte IllustrationSomatochlora metallica (Vander Linden, 1825)
Die Glänzende Smaragdlibelle (Somatochlora metallica) erkennst Du an ihrem metallisch-grün glänzenden Körper und den im Sonnenlicht leuchtenden Augen der ausgewachsenen Tiere. In Deinem Garten hält sie sich bevorzugt in der Nähe von Gewässern auf, da ihre Larven im Wasser leben und dort räuberisch Jagd auf Kleinstlebewesen machen. Als erwachsenes Insekt ist sie eine geschickte Jägerin, die andere Insekten im Flug erbeutet und so zur natürlichen Regulation der Insektenbestände beiträgt. Du wirst sie im Februar nicht fliegen sehen, da sie die kalte Jahreszeit als Larve im Bodenschlamm oder zwischen Bewuchs unter Wasser überdauert. Diese Tiergruppe ist ein wichtiger Indikator (Anzeiger für den Zustand der Natur) für eine gute Wasserqualität und ein funktionierendes Ökosystem. Wenn Du einen Gartenteich hast, bietest Du ihr einen wertvollen Lebensraum für die mehrjährige Larvalentwicklung (die Zeit vom Ei bis zum fertigen Insekt). Achte darauf, das Gewässer im Winter nicht vollständig durchfrieren zu lassen und verzichte auf chemische Spritzmittel. Ein naturnaher Uferbereich mit Versteckmöglichkeiten unterstützt die Ansiedlung dieser faszinierenden Flieger. Durch den Schutz ihrer Larvengewässer trägst Du direkt zum Erhalt der Artenvielfalt in Deiner Region bei.
Die Glänzende Smaragdlibelle ist für Menschen völlig harmlos, da sie weder stechen noch beißen kann. In Deutschland steht sie, wie alle heimischen Libellenarten, unter Naturschutz. Du solltest die Tiere lediglich aus der Ferne beobachten und sie in ihrem Lebensraum ungestört lassen.
Diese Libellenart gehört zur Familie der Falkenlibellen (Corduliidae) innerhalb der Gattung der Smaragdlibellen (Somatochlora). Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien, wo sie als heimische Art gilt. Die Tiere sind eng an stehende oder langsam fließende Gewässer gebunden, in denen die Larvalentwicklung (das Wachstum im Wasser) stattfindet. Als erwachsene Tiere nutzen sie zudem angrenzende Gehölze und Freiflächen als Jagdreviere.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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