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Sorbus aucuparia subsp. glabrata
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Auch bekannt als: Sorbus aucuparia subsp. glabrata
12
Arten
interagieren
12
Interaktionen
dokumentiert
Die Kahle Vogelbeere erkennst du an ihren gefiederten Blättern, die auf der Unterseite fast völlig glatt sind, und den leuchtend roten Fruchtdolden im Spätsommer. Sie ist ein wertvoller Baustein für die Artenvielfalt, da sie spezialisierten Faltern wie dem Roten Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) oder dem Schwarzbraunen Würfel-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) als Lebensgrundlage dient. In der freien Natur ist diese Unterart selten geworden und steht auf der Roten Liste. Wenn du einen halbschattigen Platz mit normalem Boden hast, ist dieser Baum eine hervorragende Wahl, um aktiv zum Artenschutz beizutragen.
Gefährdete Schönheit: Eine seltene Futterquelle für spezialisierte Falter.
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Dieser Baum ist ein wichtiger Knotenpunkt im ökologischen Netz. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren besonders Schmetterlinge wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) und der Steppenheiden-Würfel-Dickkopffalter (Muschampia cribrellum) von ihr. Auch sehr seltene Arten wie der Polar-Perlmuttfalter (Boloria polaris) nutzen sie. Während die Blüten im Frühjahr Insekten anlocken, bieten die roten Beeren im Winter eine lebensnotwendige, energiereiche Nahrung für heimische Vögel. Da die Pflanze indigen (einheimisch) und gefährdet ist, stärkst du mit ihr die lokale Stabilität deines Ökosystems.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
13,475 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Damit die Kahle Vogelbeere bei dir gut anwächst, solltest du folgende Punkte beachten:
Dieses Gehölz gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und zur Gattung der Mehlbeeren (Sorbus). Als heimische Unterart in Deutschland und der Schweiz besiedelt sie bevorzugt kühle, frische Standorte in höheren Lagen oder lichten Wäldern. Morphologisch unterscheidet sie sich von der gewöhnlichen Eberesche durch die fast kahlen Blattunterseiten und Knospen. Aufgrund ihrer Seltenheit wird sie in der Roten Liste in Kategorie 3 (gefährdet) geführt.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / Dataset 516 Czech flora flowering months (via public Request 47350) — CC BY 4.0Data delivery and licence basis: TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15) under current TRY public-trait IP Guidelines. Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904. Attribute original reference: Kaplan, Z. et al. (eds.) (2019). Klíč ke květeně České republiky, 2nd ed., Academia, Praha.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.