Bild folgtKI-generierte IllustrationSorbus austriaca
Auch bekannt als: Ostalpen-Mehlbeere, Alpen-Mehlbeere, Alpen-Oxelbirne
An ihren breit-eiförmigen Blättern mit der auffällig silbrig-weißfilzigen Unterseite lässt sich die Österreichische Mehlbeere (Sorbus austriaca) sofort erkennen. Dieser seltene Baum ist ein wertvoller Baustein für die Artenvielfalt, da er als gefährdete Art der Roten Liste (Verzeichnis bedrohter Arten) einen besonderen Schutzstatus genießt. In deinem Garten bietet das Gehölz wertvolle Struktur und im Mai eine prächtige weiße Blüte. Auch wenn für diese spezielle Art keine detaillierten Bestäubungsdaten vorliegen, ist sie als heimisches Rosengewächs ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems. Mit dieser Pflanze leistest du einen direkten Beitrag zum Erhalt einer seltenen alpinen Schönheit in deiner Region.
Alpine Seltenheit: Schütze ein Juwel der Roten Liste in deinem Garten.
Mit dem Status R (extrem seltene Art) auf der Roten Liste ist die Österreichische Mehlbeere ein kostbarer Bestandteil unserer Flora. Ihre Blüte im Mai bietet Nahrung in einer wichtigen Übergangszeit des Frühlings. Als heimisches Gehölz dient sie Vögeln als Nistplatz und bietet im Spätsommer Früchte, die den Wintervorrat ergänzen. Da sie hervorragend an trockene Standorte angepasst ist, bleibt sie auch in heißen Sommern vital und stabilisiert so das Kleinklima im Garten. Ihr Erhalt schützt das genetische Erbe unserer alpinen und voralpinen Landschaften.
Die Österreichische Mehlbeere ist nicht als kindersicher eingestuft. Die Früchte sind zwar nicht stark giftig, können aber im rohen Zustand bei Verzehr Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit hochgiftigen Arten, da die behaarten Blätter und die typische Fruchtform im Garten eindeutig sind.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Mai
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Blatttyp
Breitblättrig
Wähle einen vollsonnigen Platz, da die Mehlbeere sehr lichtbedürftig ist.
Der Boden sollte trocken und mager sein; als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) benötigt sie kaum zusätzlichen Dünger.
Ein kalkhaltiger Untergrund ist für die Entwicklung ideal.
Die beste Pflanzzeit liegt zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November.
Achte darauf, dass der Boden beim Einsetzen offen und frostfrei ist.
In den ersten ein bis zwei Jahren solltest du bei anhaltender Trockenheit mäßig wässern.
Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht erforderlich, da die Pflanze von Natur aus eine harmonische Krone bildet.
Die Vermehrung erfolgt am einfachsten über die Aussaat der Samen im Spätherbst.
Gute Partnerin: Die Gewöhnliche Felsenbirne (Amelanchier ovalis) – beide teilen die Vorliebe für sonnige, trockene Kalkstandorte und fördern gemeinsam die ökologische Vielfalt.
Die Österreichische Mehlbeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie ist als indigene (einheimische) Art in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet, wobei ihr Schwerpunkt in den Gebirgslagen liegt. Ihr natürlicher Lebensraum sind lichtreiche Standorte auf trockenen, kalkhaltigen Böden. Typisch ist ihr Wuchs als kompakter kleiner Baum oder mehrstämmiger Strauch, der im Alter eine charakteristische rissige Borke entwickelt.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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