Bild folgtKI-generierte IllustrationSorex alpinus Schinz, 1837
Die Alpenspitzmaus (Sorex alpinus) faellt durch ihr dunkles, schiefergraues Fell, die spitze Schnauze und einen auffaellig langen Schwanz auf, der fast so lang wie ihr restlicher Koerper ist. In Deinem Garten findest Du diesen kleinen Insektenfresser vor allem, wenn Du in hoeheren Lagen wohnst oder Dein Grundstueck an kuehle, feuchte Bergwaelder grenzt. Das Tier bevorzugt Lebensraeume mit vielen Versteckmoeglichkeiten wie Spalten in Trockenmauern, Steinhaufen oder dichte Laubschichten. Da sie zu den Insektenfressern gehoert, vertilgt sie taeglich grosse Mengen an Wirbellosen (Tieren ohne Wirbelsaeule), was sie zu einer nuetzlichen Gehilfin bei der natuerlichen Regulation von Kleintieren macht. Ihre Nahrung besteht vorwiegend aus Insekten, Larven, Schnecken und Spinnen, die sie mit ihrem ausgepraegten Geruchssinn aufspuert. Im Gegensatz zu vielen anderen Saeugetieren haelt dieses Tier keinen Winterschlaf, sondern bleibt das ganze Jahr ueber aktiv. Auch im Februar durchstreift sie auf der Suche nach Nahrung die Hohlraeume unter der Schneedecke oder im lockeren Boden. Du kannst sie unterstuetzen, indem Du wilde Ecken im Garten belaesst, in denen Altholz und Steine liegen bleiben duerfen. Ein giftfreier Garten ohne Pestizide (Schaedlingsbekaempfungsmittel) sichert ihr das Überleben, da ihre Nahrungsgrundlage erhalten bleibt.
Die Alpenspitzmaus ist eine geschuetzte Wildtierart und darf weder gefangen noch gestoert werden. Sie ist fuer den Menschen vollkommen harmlos und nicht giftig, kann aber bei Bedraengnis zur Verteidigung zubeissen. Ein Umsiedeln ist aufgrund ihrer hohen Stoffwechselrate nicht ratsam.
Die Alpenspitzmaus (Sorex alpinus) zaehlt zur Familie der Spitzmaeuse (Soricidae) und ist eine charakteristische Art der europaeischen Mittel- und Hochgebirge. Sie ist in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz heimisch und besiedelt dort vorzugsweise feuchte, schattige Gelaendeabschnitte. Mit einer Kopf-Rumpf-Laenge von etwa sechs bis acht Zentimetern ist sie eine spezialisierte Bewohnerin von Felsspalten. Als typischer Insektenfresser lebt sie weitgehend einzelgaengerisch.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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