Bild folgtKI-generierte IllustrationSpatula versicolor (Vieillot, 1816)
Auch bekannt als: Silberente
Vieillot, 1816
Auffällig an dieser kleinen Ente ist die dunkle Kopfkappe, die sich scharf gegen die hellen Wangen absetzt, sowie der bläuliche Schnabel mit gelber Wurzel. Diese Vögel zeigen ein eher ruhiges Verhalten und halten sich oft paarweise in Ufernähe auf. Sie gehören zu den Allesfressern (Tiere, die sowohl pflanzliche als auch tierische Kost verzehren) und suchen ihre Nahrung vorwiegend gründelnd (mit dem Kopf unter Wasser tauchend, während das Hinterteil aus dem Wasser ragt). Als Bodenbrüter (Vögel, die ihr Nest auf dem Erdboden errichten) wählen sie gut versteckte Plätze in der Ufervegetation. In unserer Region ist das Tier als Standvogel (ein Vogel, der das ganze Jahr über im Brutgebiet bleibt) ganzjährig zu beobachten. Wenn Du ein Gewässer im Garten hast, kannst Du durch naturnahe Randzonen mit dichter Bepflanzung einen sicheren Rückzugsort schaffen. Ein flacher Zugang zum Wasser erleichtert den Tieren das Verlassen des Teiches. Auf eine Zufütterung mit Brot solltest Du verzichten, um die Wasserqualität nicht zu gefährden. Im Februar kannst Du bereits beobachten, wie die Partnerbindung gefestigt wird und die Tiere nach geeigneten Brutplätzen Ausschau halten.
Diese Vögel unterliegen dem allgemeinen Artenschutz, weshalb Du Nester und Gelege in Deinem Garten keinesfalls stören darfst. Da sie am Boden brüten, ist eine Sicherung des Gartens vor freilaufenden Haustieren während der Brutzeit ratsam. Verwechslungsgefahren mit anderen heimischen Arten bestehen bei genauer Betrachtung der Kopfzeichnung kaum.
Die Versicolorente (Spatula versicolor) gehört zur Ordnung der Gänsevögel und zur Familie der Entenvögel (Anatidae). In Deutschland, Österreich und der Schweiz gilt sie als heimisch und besiedelt bevorzugt stehende Binnengewässer mit ausgeprägter Randbepflanzung. Innerhalb der Gattung Spatula ist sie eine eher kleine Vertreterin, die durch ihre charakteristische Gefiederzeichnung gut identifizierbar ist. Die Unterscheidung von anderen Entenarten gelingt meist über die markante Kopfzeichnung und die Schnabelfarbe. Ihre Lebensweise ist stark an aquatische (im Wasser befindliche) Ökosysteme gebunden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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