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Sphagnum compactum
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Auch bekannt als: Dichtes Torfmoos
Mit ihren kissenartigen, extrem kompakten Polstern fällt die Art (Sphagnum compactum) sofort auf, wobei die Köpfchen oft eine charakteristische gelblich-braune bis ockerfarbene Tönung zeigen. In deinem Garten übernimmt dieses Moos die wichtige Rolle eines lebendigen Wasserspeichers, der Feuchtigkeit hält und so das Mikroklima (lokales Kleinklima) stabilisiert. Auch wenn keine direkten Daten zu Blütenbesuchern vorliegen, bieten die dichten Strukturen wertvollen Schutz für Kleinstlebewesen im Bodenbereich. Wenn du eine feuchte, saure Ecke im Garten hast, ist dieses Moos die ideale Wahl für dich.
Der lebendige Wasserspeicher: Kompakter Klimaschutz für deinen Feuchtgarten.
Das Dichte Torfmoos fungiert im Garten als ökologischer Schwamm, der Wasser effizient speichert und langsam wieder abgibt. Diese Eigenschaft schützt den Boden vor Austrocknung und kühlt die Umgebung an heißen Tagen. In den dichten Polstern finden spezialisierte Gliedertiere wie Springschwänze und Milben einen permanent feuchten Lebensraum. Durch sein stetiges Wachstum trägt es langfristig zur Kohlenstoffbindung im Boden bei. Auch wenn spezifische Bestäuberdaten fehlen, fördert die erhöhte Bodenfeuchtigkeit indirekt das Vorkommen von Amphibien in deinem Garten.
Nach vorliegenden Daten ist die Pflanze nicht als kindersicher eingestuft. Sie ist zwar nicht als giftig bekannt, sollte aber aufgrund ihrer Empfindlichkeit gegenüber Trittschäden und des oft sehr nassen Standortes nicht in Spielbereichen platziert werden. Eine Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht aufgrund der speziellen Moosgestalt nicht.
Licht
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Boden
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Blütezeit
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Das Dichte Torfmoos (Sphagnum compactum) gehört zur Familie der Torfmoose (Sphagnaceae) und ist ein typischer Vertreter der Moore und Feuchtheiden. In der Region ist es insbesondere in Österreich verbreitet, wo es nährstoffarme, saure Standorte besiedelt. Ein morphologisches (gestaltliches) Merkmal sind die eng anliegenden Ästchen, die das Moos besonders robust gegen kurzzeitige Trockenheit machen. Wie alle Torfmoose besitzt es Hyalinzellen (große, leere Wasserspeicherzellen), die es ihm ermöglichen, enorme Mengen an Regenwasser aufzunehmen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.