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Sphagnum riparium
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Auch bekannt als: Sphagnum riparium
An seinen hellgrünen, fünfstrahligen Köpfchen lässt sich das Ufer-Torfmoos (Sphagnum riparium) sofort erkennen. Diese Pflanze ist für deinen Naturgarten besonders wertvoll, da sie wie ein lebender Schwamm wirkt und zur Regulierung der Feuchtigkeit in Uferzonen beiträgt. Da für diese Art keine spezifischen Daten zu Insektenbeziehungen vorliegen, schätzen wir vor allem ihre Rolle für das Kleinklima und den Wasserkreislauf. Wenn du einen feuchten Gartenbereich hast, ist dieses Moos ein faszinierender Bewohner, der Stabilität in die Sumpfzone bringt.
Der lebende Wasserspeicher: Hält deinen Teichrand auch im Sommer kühl und feucht.
Für das Ufer-Torfmoos liegen aktuell keine spezifischen Beziehungsdaten zu Bestäubern oder Schmetterlingsraupen in unserer Datenbank vor. Seine ökologische Bedeutung liegt primär in der Fähigkeit, Wasser zu speichern und die Umgebung zu kühlen, was vielen bodenlebenden Wirbellosen zugutekommt. Es schafft durch seine Wuchsform Lebensraum für spezialisierte Mikroorganismen in Feuchtgebieten. Da keine Nektardaten verfügbar sind, kann keine Aussage über den direkten Futterwert für Insekten getroffen werden. In naturnahen Gärten dient es vor allem der Förderung der Standortvielfalt in Nassbereichen.
Bitte beachte, dass das Ufer-Torfmoos als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn keine akuten Vergiftungsfälle bekannt sind, sollten kleine Kinder im Bereich dieser Anpflanzung beaufsichtigt werden. Eine Verwechslungsgefahr mit giftigen Gefäßpflanzen besteht aufgrund der typischen Moosstruktur in der Regel nicht.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Moos
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Ufer-Torfmoos (Sphagnum riparium) ist eine Moosart aus der Familie der Torfmoose (Sphagnaceae). In unserer Region ist es in Österreich verbreitet und besiedelt dort bevorzugt extrem nasse Standorte wie Schwingrasen (auf dem Wasser treibende Pflanzendecken) und Grabenränder. Charakteristisch sind die schlaffen Ästchen und die großen, an der Spitze deutlich eingerissenen Stammblätter. Es bildet oft lockere, ausgedehnte Rasen direkt an der Wasserlinie, wo es für die Moorentwicklung eine wichtige Rolle spielt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.