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Sphagnum rubellum
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Auch bekannt als: Rotes Torfmoos, Rötliches Torfmoos, Sphagnum rubellum
An ihren dichten, polsterartigen Teppichen in kräftigem Weinrot lässt sich das Rötliche Torfmoos (Sphagnum rubellum) sofort erkennen. Es ist ein faszinierendes Lebewesen für alle, die in ihrem Garten einen feuchten Bereich oder ein Moorbeet (künstlich angelegter, saurer Sumpflebensraum) pflegen möchten. Da es riesige Mengen Wasser speichern kann, reguliert es das Mikroklima in deiner grünen Oase auf natürliche Weise. Wenn du ein Herz für spezialisierte Lebensräume hast, bereicherst du mit diesem Moos die Vielfalt in deinem Garten enorm. Trau dich ruhig an dieses besondere Element heran.
Gebietsfremde Art mit dokumentiertem ökologischen Nutzen.
Als heimische Art in Österreich übernimmt das Rötliche Torfmoos eine Schlüsselrolle im Wasserhaushalt seines Standorts. Es fungiert als lebendiger Schwamm, der Feuchtigkeit speichert und bei Trockenheit langsam wieder an die Umgebung abgibt. Da spezifische Bestäubungsdaten in der vorliegenden Basis fehlen, liegt der ökologische Wert vor allem in der Schaffung eines feuchten Mikroklimas. Solche Moospolster dienen in der Natur oft als Rückzugsort für Kleinstlebewesen, die auf hohe Luftfeuchtigkeit angewiesen sind. Durch den Erhalt dieser Art in deinem Garten förderst du das Verständnis für gefährdete Moorlandschaften. Es bildet das Fundament für ein funktionierendes Ökosystem im Moorbeet.
Das Rötliche Torfmoos wird in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Es sollte daher an Stellen gepflanzt werden, die für spielende Kleinkinder nicht direkt zugänglich sind. Eine Verwechslung mit giftigen Blütenpflanzen ist aufgrund der moosartigen Wuchsform jedoch fast ausgeschlossen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Moos
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Rötliche Torfmoos gehört zur Familie der Torfmoose (Sphagnaceae) und ist vor allem in den kühleren Regionen Österreichs verbreitet. Sein natürlicher Lebensraum sind nährstoffarme Hochmoore und saure Sumpfgebiete. Morphologisch (gestaltlich) zeichnet es sich durch spezielle Zellen aus, die wie ein Schwamm Wasser aufsaugen können. Dadurch wächst das Moos über den eigentlichen Wasserspiegel hinaus und bildet kompakte, oft rötlich überlaufene Polster. Es ist perfekt an extrem stickstoffarme Bedingungen angepasst, unter denen andere Pflanzen nicht überleben könnten.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.