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Sphagnum squarrosum
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Auch bekannt als: Sphagnum squarrosum
An den charakteristisch zurückgebogenen, sparrigen Blättern, die dem Moos ein struppiges Aussehen verleihen, lässt sich das Sparrige Torfmoos (Sphagnum squarrosum) sofort erkennen. Diese Art ist ein faszinierender Baumeister für deinen Garten, da sie aktiv ihre Umgebung gestaltet und Wasser wie ein Schwamm speichert. Im Gegensatz zu vielen anderen Moosen verträgt es etwas mehr Nährstoffe und kommt wunderbar in feuchten Schattenbereichen zurecht. Es reguliert die Feuchtigkeit und kühlt an heißen Tagen die bodennahe Luftschicht. Wenn du eine feuchte Senke oder ein Moorbeet besitzt, ist dieses Moos die ideale Besetzung für ein gesundes Mikroklima. Hast du schon einen passenden Platz für diesen nützlichen Wasserspeicher?
Der lebendige Schwamm: Speichert Wasser und kühlt dein Gartenklima natürlich ab.
Das Sparrige Torfmoos übernimmt eine wichtige Funktion als Feuchtigkeitsregulator im Garten-Ökosystem. Durch seine enorme Speicherfähigkeit wirkt es bei Starkregen wie ein Rückhaltebecken und gibt die Feuchtigkeit in Trockenphasen langsam wieder ab. Es schafft ein kühles Mikroklima, das besonders für feuchtigkeitsliebende Mikroorganismen überlebenswichtig ist. In seinen dichten Polstern finden zahlreiche kleine Lebewesen Schutz vor Austrocknung. Da es in Österreich heimisch ist, bildet es eine natürliche Grundlage für spezialisierte Lebensgemeinschaften in Feuchtbiotopen. Es trägt somit wesentlich zur Acidifizierung (natürliche Versauerung) und Moorentwicklung bei.
Nach den vorliegenden Daten ist die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine direkte Giftwirkung bekannt ist, sollte sie als reine Zierpflanze betrachtet und nicht von Kindern oder Haustieren verzehrt werden. In natürlichen Feuchtbereichen besteht zudem oft eine erhöhte Rutschgefahr.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Moos
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Sparrige Torfmoos gehört zur Familie der Torfmoose (Sphagnaceae) und ist in Österreich heimisch. Es besiedelt bevorzugt Standorte wie Erlenbrüche (nasse, oft zeitweise überflutete Wälder) und feuchte Gräben. Morphologisch auffällig ist der kräftige Wuchs mit den sparrigen (stark zurückgebogenen) Astblättern, die ihm seinen Namen gaben. Als Torfmoos besitzt es Hyalinzellen (spezielle tote Zellen zur Wasserspeicherung), die ein Vielfaches des Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen können.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.