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Sphagnum teres
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Auch bekannt als: Sphagnum teres
Mit ihren schlanken, oft bräunlich überlaufenen Trieben und den charakteristisch abstehenden Astblättern fällt die Art (Sphagnum teres) sofort auf. Das Zierliche Torfmoos ist eine Bereicherung für jeden Garten mit feuchten Senken, da es wie ein natürlicher Schwamm wirkt und das Kleinklima reguliert. In seinen dichten Polstern finden spezialisierte Kleinstlebewesen und Amphibien wie der Grasfrosch (Rana temporaria) wertvolle Feuchträume. Da die Pflanze in Deutschland und Österreich heimisch ist, fügt sie sich perfekt in naturnahe Pflanzengesellschaften ein. Wenn du eine nasse Ecke im Garten hast, kannst du mit diesem Moos ein echtes Stück Urnatur nachempfinden.
Der lebendige Schwamm für den Garten: Reguliert Feuchtigkeit und kühlt an heißen Tagen.
Da keine direkten Bestäubungsdaten vorliegen, liegt der ökologische Wert vor allem in der Hydrologie (Wasserhaushalt). Als lebender Wasserspeicher kühlt das Moos die Umgebungstemperatur durch Verdunstung und bietet Schutz für feuchtigkeitsliebende Insekten. Es bildet die Grundlage für komplexe Nahrungsnetze in Moorgärten, von denen indirekt Vögel profitieren, die dort nach Insekten suchen. Die dichten Teppiche verhindern zudem die Bodenerosion an Teichufern. Für Amphibien stellt das Moos einen wichtigen Rückzugsort während sommerlicher Trockenperioden dar.
In den ökologischen Basisdaten wird die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine akute Giftigkeit bekannt ist, sollte in Gärten mit kleinen Kindern Vorsicht walten, insbesondere da der typische Lebensraum (Sümpfe/Teichränder) eigene Gefahren birgt. Eine Verwechslung mit giftigen Blütenpflanzen ist aufgrund der moosartigen Wuchsform ausgeschlossen.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Das Zierliche Torfmoos (Sphagnum teres) gehört zur Gruppe der Laubmoose und ist in Mitteleuropa weit verbreitet. Sein natürlicher Lebensraum umfasst Niedermoore, Zwischenmoore und sickerfeuchte Waldränder in Deutschland und Österreich. Morphologisch zeichnet es sich durch einen schlanken Wuchs und oft herabgebogene Astblätter aus, die dem Moos ein struppiges Aussehen verleihen. Im Gegensatz zu vielen anderen Torfmoosen ist diese Art relativ tolerant gegenüber gelösten Mineralien im Wasser, was sie für die Gartenkultur besonders interessant macht.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.