Bild folgtKI-generierte IllustrationSpiraea cinerea
Schon von weitem fällt die Graue Spiere (Spiraea cinerea) durch ihre bogig überhängenden Zweige auf, die zur Blütezeit wie schneebedeckt wirken. Dieser Strauch besticht durch eine außergewöhnlich lange Blühphase von April bis November. Da sie zu den Rosengewächsen (Rosaceae) gehört, bietet sie eine verlässliche Anlaufstelle für Pollensammler über die gesamte Saison. In deinem Naturgarten fungiert sie als wichtiger Strukturgeber und bietet Vögeln geschützten Raum. Da sie robust und anspruchslos ist, kannst du mit ihr kaum etwas falsch machen. Ein idealer Strauch für dich, wenn du pflegeleichte Vielfalt und Beständigkeit liebst.
Blütenschnee von April bis November – die robuste Konstante für deinen Garten.
Nach aktuellen Bestäubungsdaten bietet die Graue Spiere eine bemerkenswerte Blütezeit von April bis November. Diese zeitliche Ausdehnung macht sie zu einer stabilen Nektarquelle für Pollensammler, wenn andere Quellen bereits versiegen. Da sie zu den Rosengewächsen zählt, ist ihre Blütenform für unterschiedliche Insektengruppen leicht zugänglich. Der dichte, feine Wuchs bietet zudem Vögeln ideale Versteckmöglichkeiten vor Fressfeinden. Da keine spezifischen Artbeziehungen in der Datenbasis vorliegen, ist sie als wertvoller Generalist für die Biodiversität im Siedlungsraum zu werten. Sie trägt dazu bei, das Nahrungsangebot über drei Jahreszeiten hinweg sicherzustellen und Struktur zu bieten.
Die Graue Spiere wird als nicht kindersicher eingestuft. Bei Unfällen oder Verdacht auf Vergiftung durch Verzehr von Pflanzenteilen kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240. Achte in deinem Garten besonders bei Kleinkindern darauf, dass keine Teile der Pflanze verschluckt werden.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Apr – Nov
Pflanze den Strauch im zeitigen Frühjahr (März bis April) oder im Herbst, solange der Boden frostfrei ist.
Wähle einen sonnigen Standort, da Halbschatten die Blühfreudigkeit deutlich reduziert.
Sorge für einen durchlässigen Boden, um Staunässe (Wasserstau im Wurzelbereich) zu vermeiden.
Halte beim Pflanzen einen Abstand von mindestens 1,5 Metern ein, damit die Zweige frei schwingen können.
Ein Auslichtungsschnitt direkt nach der ersten großen Blütewelle fördert die Vitalität der Pflanze.
Entferne alte, vergreiste Triebe bodennah, anstatt nur die Spitzen zu kappen.
In langen Trockenperioden benötigt der Strauch regelmäßige Wassergaben, um den Boden feucht zu halten.
Gute Partnerin: Die Hunds-Rose (Rosa canina) – sie passt als heimisches Wildgehölz perfekt in das ökologische Gefüge eines Heckensaums.
Die Graue Spiere (Spiraea cinerea) wird taxonomisch in die Familie der Rosengewächse (Rosaceae) eingeordnet. Als Hybride (Kreuzung aus verschiedenen Arten) vereint sie Merkmale von Elternarten, die natürlicherweise in sonnigen Hecken vorkommen. Morphologisch zeichnet sie sich durch schmale, lanzettliche Blätter aus, die im Austrieb eine charakteristische graue Färbung aufweisen. Die Blüten erscheinen in dichten Doldentrauben (blütenreiche, abgeflachte Blütenstände) entlang der Zweige des Vorjahres. Ihr Wuchs ist dichtbuschig und erreicht eine harmonische, überhängende Form.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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