Bild folgtKI-generierte IllustrationSpirogyra mirabilis
Auch bekannt als: Spirogyra mirabilis
An ihren hellgrünen, watteartigen Fadenwolken im Wasser lässt sich die Wunder-Schraubenalge (Spirogyra mirabilis) sofort erkennen. Diese fädige Alge bildet bei Sonnenschein kleine Sauerstoffbläschen, die wie Perlen in den grünen Strukturen hängen. Als Erzeuger von Sauerstoff trägt sie zur Vitalität deines Gartenteiches bei. Bitte beachte bei der Planung, dass die Art als nicht kindersicher eingestuft wird. Wenn du dich für die mikroskopischen Wunder in deinem Garten interessierst, ist dieser Bewohner ein faszinierendes Beobachtungsobjekt für dich.
Ein grünes Wunder unter Wasser: Die heimische Alge für lebendige Teiche.
Nach aktuellen ökologischen Daten ist die Wunder-Schraubenalge (Spirogyra mirabilis) eine heimische Art in Österreich. Als Primärproduzent (Lebewesen, das Biomasse aufbaut) bildet sie die energetische Basis für das Leben in kleinen Gewässern. Obwohl für diese spezielle Art keine konkreten Daten zu Bestäubern oder Raupenfutterpflanzen vorliegen, produziert sie lebenswichtigen Sauerstoff für alle Teichbewohner. Da keine spezifischen Nektarwerte oder Samendaten existieren, liegt ihr ökologischer Nutzen vor allem in der Strukturierung des Wasserkörpers. Sie bietet Versteckmöglichkeiten für kleinste Wasserorganismen und trägt so zur lokalen Biodiversität (Vielfalt der Lebensformen) bei.
Die Wunder-Schraubenalge (Spirogyra mirabilis) wird ausdrücklich als nicht kindersicher eingestuft. Da Algenpolster im Uferbereich oft sehr glitschig sind, besteht eine erhöhte Rutschgefahr an der Wasserstelle. Es liegen keine Daten über eine Giftigkeit vor, dennoch sollte ein direkter Kontakt oder Verzehr der Algenfäden vorsorglich vermieden werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Da die Wunder-Schraubenalge (Spirogyra mirabilis) eine Wasserpflanze ist, benötigt sie einen dauerhaften Platz in deinem Gartenteich.
Wähle einen Standort mit viel Sonnenlicht, damit die Photosynthese (Energiegewinnung durch Licht) ungehindert ablaufen kann.
Die Ansiedlung im Wasser kann im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst bis Ende November erfolgen.
Spezielle Erde ist nicht erforderlich, da die Alge ihre Nährstoffe direkt aus dem Wasser aufnimmt.
Da sie als nicht kindersicher eingestuft wird, sollte die Wasserstelle für kleine Kinder stets unzugänglich oder gesichert sein.
Die Vermehrung erfolgt bei dieser Art meist von selbst durch einfache Zellteilung oder das Zerfallen der Fäden.
Achte darauf, dass das Gewässer nicht zu stark durch Strömung bewegt wird, damit sich die fädigen Polster stabilisieren können.
Eine Pflege im herkömmlichen Sinne ist nicht nötig, da sie sich an die natürlichen Gegebenheiten anpasst.
Da in den vorliegenden Daten keine konkreten Begleitpflanzen gelistet sind, empfiehlt es sich, sie einfach als Teil der heimischen Unterwasserflora zu beobachten und zu fördern.
Die Wunder-Schraubenalge (Spirogyra mirabilis) gehört zur Gruppe der Grünalgen und ist in den Gewässern Österreichs beheimatet. Ihr auffälligstes Merkmal sind die spiralförmig gewundenen Chloroplasten (Blattgrünkörper), die man unter einer Lupe als grüne Bänder im Inneren der fadenförmigen Zellen sieht. Sie besiedelt bevorzugt stehende Gewässer, in denen sie frei schwimmende Matten bildet. Die Fäden fühlen sich durch eine äußere Schicht aus Pektin (ein natürlicher Schleimstoff) glitschig an, was sie vor dem Austrocknen und vor Fressfeinden schützt. Morphologisch (gestaltlich) zeichnet sie sich durch unverzweigte Zellfäden aus.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →