Bild folgtKI-generierte IllustrationSqualius keadicus
Der Evrotas-Döbel (Squalius keadicus) ist ein silbrig glänzender Fisch aus der Familie der Karpfenartigen (Cyprinidae), der bevorzugt in klaren Fließgewässern (fließende Gewässer) lebt. Seine Körperform ist langgestreckt und an ein Leben in der Strömung angepasst. In Deinem Garten findet man diesen Fisch nur, wenn Du das Glück hast, einen sauberen Bachlauf auf Deinem Grundstück zu besitzen. Die Art stellt hohe Ansprüche an die Wasserqualität und benötigt sauerstoffreiches, kühles Wasser. Sein Laichverhalten ist eng an kiesige Sohlstrukturen gebunden, die für die Eiablage notwendig sind. Als Allesfresser sucht er am Gewässergrund nach Nahrung und verwertet das, was die Strömung ihm zuträgt. Da viele Arten dieser Gattung unter Schutz stehen, ist er ein wertvoller Indikator (Anzeiger) für ein gesundes Ökosystem. Du kannst aktiv zum Artenschutz beitragen, indem Du Uferrandstreifen naturnah belässt und keine Pestizide (Schädlingsbekämpfungsmittel) verwendest. Ein strukturreiches Bachbett mit Totholz und Steinen bietet dem Tier wichtige Rückzugsorte vor Fressfeinden. Achte darauf, dass keine künstlichen Barrieren die Wanderbewegungen im Wasser unterbrechen. Im Februar hält er sich meist in tieferen, ruhigeren Zonen auf.
Dieser Fisch ist eine geschützte Art, weshalb eine Entnahme oder Umsiedlung gesetzlich untersagt ist. Er ist für den Menschen vollkommen harmlos und ungiftig. Der Schutz seines Lebensraums vor Verunreinigungen ist die wichtigste Maßnahme für seinen Erhalt im Gartenbach.
Der Evrotas-Döbel (Squalius keadicus) wird taxonomisch in die Familie der Karpfenartigen (Cyprinidae) und die Gattung Squalius eingeordnet. Sein Vorkommen ist auf spezifische Fließgewässersysteme beschränkt, in denen er als rheophiler (strömungsliebender) Fisch lebt. Die Lebensweise ist durch eine Bindung an sauberes Süßwasser und kiesige Substrate geprägt. Er ernährt sich opportunistisch (nutzt jede Gelegenheit) von verfügbaren aquatischen Ressourcen am Gewässergrund.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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