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Stellaria alsine
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Auch bekannt als: Bach-Sternmiere
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An ihren zierlichen, weißen Blüten, deren fünf Kronblätter fast bis zum Grund gespalten sind und dadurch wie zehn schmale Blättchen wirken, lässt sich die Quell-Sternmiere (Stellaria alsine) sofort erkennen. Diese heimische Wildpflanze ist ein wichtiger Baustein für feuchte Gartenbereiche und ökologische Nischen an Teichrändern. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitiert besonders die Gewöhnliche Zwergsandbiene (Lasioglossum minutissimum) von ihrem Nektarangebot. Mit ihrer Vorliebe für frische Böden schließt sie zuverlässig Lücken in kühleren Gartenarealen. Wenn du einen naturnahen Wasserlauf oder eine feuchte Senke hast, machst du mit dieser Art alles richtig.
Feuchtgebiets-Spezialistin: Zierlicher Sommertreffpunkt für die Zwergsandbiene.
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In deinem Garten fungiert die Quell-Sternmiere als spezialisierte Nahrungsquelle für kleine Wildbienenarten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten wird sie regelmäßig von der Gewöhnlichen Zwergsandbiene (Lasioglossum minutissimum) besucht, die auf solche Nischenpflanzen angewiesen ist. Da sie von Mai bis Juli blüht, bietet sie in der frühen Sommerzeit ein stetiges Angebot an Nektar und Pollen. In naturnahen Randbereichen bildet sie dichte Bestände, die als Versteck für feuchtigkeitsliebende Insekten dienen. Da sie als Mittelzehrer gilt, signalisiert sie dir zudem eine ausgewogene Nährstoffversorgung deines Gartenbodens.
Die Quell-Sternmiere ist nicht als kindersicher eingestuft, da sie Inhaltsstoffe enthalten kann, die bei Verzehr Unwohlsein auslösen. Verwechslungsgefahr besteht mit anderen Sternmieren, die jedoch meist ähnliche ökologische Eigenschaften besitzen. Achte darauf, dass kleine Kinder oder Haustiere Pflanzenteile nicht in den Mund nehmen.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Jul
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Quell-Sternmiere gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz als indigene Art weit verbreitet. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst Quellen, Gräben und schattige Waldwege auf sickerfeuchten Standorten. Charakteristisch ist der niederliegende bis aufsteigende Wuchs der vierkantigen Stängel, die oft lockere Rasen bilden. Morphologisch fallen zudem die bläulich-grünen, schmal-lanzettlichen Blätter auf, die gegenständig am Stängel angeordnet sind.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.