Bild folgtKI-generierte IllustrationStellaria alsine
Auch bekannt als: Bach-Sternmiere
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Arten
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dokumentiert
An ihren zierlichen, weißen Blüten, deren fünf Kronblätter fast bis zum Grund gespalten sind und dadurch wie zehn schmale Blättchen wirken, lässt sich die Quell-Sternmiere (Stellaria alsine) sofort erkennen. Diese heimische Wildpflanze ist ein wichtiger Baustein für feuchte Gartenbereiche und ökologische Nischen an Teichrändern. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitiert besonders die Gewöhnliche Zwergsandbiene (Lasioglossum minutissimum) von ihrem Nektarangebot. Mit ihrer Vorliebe für frische Böden schließt sie zuverlässig Lücken in kühleren Gartenarealen. Wenn du einen naturnahen Wasserlauf oder eine feuchte Senke hast, machst du mit dieser Art alles richtig.
Feuchtgebiets-Spezialistin: Zierlicher Sommertreffpunkt für die Zwergsandbiene.
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In deinem Garten fungiert die Quell-Sternmiere als spezialisierte Nahrungsquelle für kleine Wildbienenarten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten wird sie regelmäßig von der Gewöhnlichen Zwergsandbiene (Lasioglossum minutissimum) besucht, die auf solche Nischenpflanzen angewiesen ist. Da sie von Mai bis Juli blüht, bietet sie in der frühen Sommerzeit ein stetiges Angebot an Nektar und Pollen. In naturnahen Randbereichen bildet sie dichte Bestände, die als Versteck für feuchtigkeitsliebende Insekten dienen. Da sie als Mittelzehrer gilt, signalisiert sie dir zudem eine ausgewogene Nährstoffversorgung deines Gartenbodens.
Die Quell-Sternmiere ist nicht als kindersicher eingestuft, da sie Inhaltsstoffe enthalten kann, die bei Verzehr Unwohlsein auslösen. Verwechslungsgefahr besteht mit anderen Sternmieren, die jedoch meist ähnliche ökologische Eigenschaften besitzen. Achte darauf, dass kleine Kinder oder Haustiere Pflanzenteile nicht in den Mund nehmen.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Jul
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Standort: Wähle einen Platz im Halbschatten (lichte Schattenbereiche ohne direkte Mittagssonne).
Boden: Die Erde sollte frisch (mäßig feucht) bis feucht sein; als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) benötigt sie normalen, humosen Boden.
Pflanzzeit: Setze die Jungpflanzen von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November in den offenen Boden.
Pflege: Da sie feuchtigkeitsliebend ist, darf der Wurzelbereich nie ganz austrocknen; regelmäßiges Wässern an heißen Tagen ist wichtig.
Vermehrung: Sie breitet sich über kriechende Ausläufer und Samen selbstständig aus, wenn die Bodenfeuchte konstant bleibt.
Schnitt: Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, kann aber nach der Blüte zur Verjüngung der Polster beitragen.
Kombinationsempfehlung: Eine gute Partnerin ist das Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides).
Ökologische Begründung: Beide Arten teilen den Anspruch an feuchte Standorte und ergänzen sich perfekt als heimische Ufervegetation.
Die Quell-Sternmiere gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz als indigene Art weit verbreitet. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst Quellen, Gräben und schattige Waldwege auf sickerfeuchten Standorten. Charakteristisch ist der niederliegende bis aufsteigende Wuchs der vierkantigen Stängel, die oft lockere Rasen bilden. Morphologisch fallen zudem die bläulich-grünen, schmal-lanzettlichen Blätter auf, die gegenständig am Stängel angeordnet sind.
3 Videos zu Quell-Sternmiere



•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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