Bild folgtKI-generierte IllustrationStellaria glochidisperma
Wer die Stachelsamige Sternmiere (Stellaria glochidisperma) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Ihre namensgebenden, stachligen Samen sind ein ganz besonderes Erkennungsmerkmal. Als heimische Art ist sie ein echtes Stück Natur für deinen Garten. Da sie in Deutschland auf der Roten Liste D (Verzeichnis gefährdeter Arten) steht, hilfst du mit ihrer Ansiedlung direkt dabei, eine seltene Wildpflanze zu erhalten. Auch wenn uns noch keine Daten zu spezifischen Insektenbesuchen vorliegen, ist sie als einheimisches Gewächs ein Gewinn für die lokale Vielfalt. Probier es doch einfach mal aus und bereichere dein Grün um diese seltene Sternmiere.
Seltene Rote-Liste-Art: Bewahre ein Stück Heimat in deinem Garten.
Als heimische Art ist die Stachelsamige Sternmiere in Deutschland und Oesterreich ein natürlicher Bestandteil des Ökosystems. Da sie auf der Roten Liste D geführt wird, ist ihr Erhalt im Garten ein wertvoller Beitrag zum Schutz der biologischen Vielfalt. Konkrete Daten zu Bestäubern wie Wildbienen oder Schmetterlingen sowie Raupenfutterdaten liegen aktuell nicht vor. Dennoch ist sie als einheimisches Gewächs in die lokalen Nahrungsketten eingebunden und bietet potenziellen Lebensraum für die Bodenfauna. Mit der Pflege dieser Seltenheit bewahrst du die genetische Vielfalt unserer Region. Es bleibt spannend, im eigenen Garten zu beobachten, welche Insekten diese wenig dokumentierte Art besuchen.
Bitte beachte, dass die Stachelsamige Sternmiere (Stellaria glochidisperma) als nicht kindersicher eingestuft ist. In Gärten mit kleinen Kindern sollte sie daher außerhalb der Reichweite gepflanzt werden. Es liegen keine Hinweise auf eine Verwechslungsgefahr mit hochgiftigen Arten vor, dennoch ist beim Umgang in Familienbereichen Vorsicht geboten.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Aug
Bioregion
Continental
Für die Stachelsamige Sternmiere (Stellaria glochidisperma) solltest du folgende Hinweise beachten:
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühling zwischen März und Mai.
Alternativ kannst du sie im Herbst von September bis Ende November setzen, solange der Boden offen ist.
Da keine spezifischen Standortwerte vorliegen, beobachte die Pflanze am besten an einem naturnahen Platz.
Ein Standort mit gewöhnlicher Gartenerde ist für diese einheimische Art meist ein guter Ausgangspunkt.
Achte bei der Standortwahl darauf, dass die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft ist.
Sie sollte daher nicht direkt am Rand von Spielflächen stehen.
Die Vermehrung erfolgt über ihre charakteristischen, stachligen Samen.
Die Pflege gestaltet sich bei dieser Wildpflanze erfahrungsgemäß unkompliziert.
Da keine konkreten Begleitpflanzen in den Daten vorliegen, empfiehlt sich die Kombination mit anderen regionalen Wildkräutern.
So leistest du einen wertvollen Beitrag zum Erhalt dieser gefährdeten Art.
Die Stachelsamige Sternmiere (Stellaria glochidisperma) wird der Gattung der Sternmieren (Stellaria) zugeordnet. Sie ist in Deutschland und Oesterreich beheimatet und gilt dort als indigene (einheimische) Art oder Archaeophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingewandert ist und als etabliert gilt). Da sie auf der Roten Liste D geführt wird, zählt sie zu den schützenswerten Seltenheiten unserer Region. Ihre morphologische Besonderheit liegt vor allem in der namensgebenden Oberflächenstruktur der Samen.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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