Bild folgtKI-generierte IllustrationStellaria palustris
Auch bekannt als: Sumpf-Sternmiere, Sumpfsternmiere
An ihren graugrünen, schmalen Blättern und den strahlend weißen, tief gespaltenen Blütenblättern lässt sich die Graugrüne Sternmiere (Stellaria palustris) sofort erkennen. Diese seltene Schönheit ist ein Spezialist für feuchte Standorte und in der freien Natur leider stark gefährdet. Da sie auf der Roten Liste steht, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen echten Beitrag zum Artenschutz in deiner Region. In deinem Garten besetzt sie ökologische Nischen an Teichrändern oder in Sumpfbeeten, die für viele andere Pflanzen zu nass sind. Wenn du einen feuchten Platz im Halbschatten hast, ist sie die ideale Wahl für dich.
Rote-Liste-Schönheit für nasse Füße: Schütze die seltene Graugrüne Sternmiere.
Nach aktuellen ökologischen Erkenntnissen ist diese Pflanze ein wichtiger Baustein für die Artenvielfalt in Feuchtbiotopen. Da sie als gefährdet gilt, sichert ihr Erhalt im Garten das Überleben einer selten gewordenen heimischen Art. Sie besetzt Standorte, die durch Entwässerung in der freien Landschaft immer seltener werden. Die Blüten bieten in den Sommermonaten eine Nahrungsquelle für Insekten in feuchten Gartenbereichen. Da sie als indigene Art (ursprünglich einheimisch) gilt, ist sie perfekt in das lokale Ökosystem integriert und bereichert die Biodiversität deiner Sumpfzone.
Die Graugrüne Sternmiere wird als nicht kindersicher eingestuft. Es besteht eine gewisse Verwechslungsgefahr mit anderen Arten der Gattung, weshalb vom Verzehr grundsätzlich abzuraten ist. In Haushalten mit kleinen Kindern oder Haustieren sollte sie daher an Stellen gepflanzt werden, die nicht zum Naschen einladen.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Jul
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.26 m
Wähle einen Standort im Halbschatten mit dauerhaft feuchtem bis nassem Boden.
Als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) benötigt sie keinen Dünger und gedeiht am besten auf magerem, nährstoffarmem Boden.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden offen ist.
Achte darauf, dass der Boden niemals ganz austrocknet, da sie an nasse Standorte angepasst ist.
Da sie NM (Nicht-Mykorrhiza-Pflanze) ist, geht sie keine Symbiose mit Wurzelpilzen ein und ist unkompliziert bei der Ansiedlung in geeigneter Erde.
Ein Rückschnitt im Herbst ist nicht nötig; lass die Triebe über den Winter als Schutz stehen.
Vermehren lässt sie sich gut durch Teilung der Bestände im zeitigen Frühjahr.
Gute Partnerin: Die Sumpfdotterblume (Caltha palustris) – beide teilen die Vorliebe für nasse Standorte und kommen gemeinsam in natürlichen Feuchtwiesen vor.
Die Graugrüne Sternmiere (Stellaria palustris) gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist sie heimisch, wird jedoch auf der Roten Liste in Kategorie 3 als gefährdet geführt. Sie besiedelt bevorzugt Niedermoore (nährstoffarme Moore), Feuchtwiesen und Grabenränder. Charakteristisch sind ihre vierkantigen Stängel und die typische Bereifung der Blätter, die ihr das namensgebende graugrüne Aussehen verleiht und sie von verwandten Arten unterscheidet.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →