Bild folgtKI-generierte IllustrationStipa verticillata
Auch bekannt als: Stipa verticillata
Du erkennst (Stipa verticillata) an den auffällig knotigen Halmen, die fast wie ein filigraner, kleiner Bambus wirken. Dieses Federgras bringt eine bemerkenswerte vertikale Struktur in deinen Garten und wiegt sich bei jedem Luftzug sanft hin und her. Da die Pflanze bis in den Winter hinein stabil bleibt, bietet sie einen wichtigen Rückzugsort für nützliche Gliederfüßer (wirbellose Tiere wie Spinnen oder Käfer). Du kannst mit diesem Gras ganz einfach einen Akzent setzen, der auch in der kalten Jahreszeit Leben in deinen Garten bringt. Probiere es doch einmal an einer besonders warmen Stelle aus.
Bambusartige Eleganz und stabiles Winterquartier für trockene Sonnenplätze.
Nach aktuellen Daten liegen keine spezifischen Bestäubungsbeziehungen für diese Art vor, weshalb ihr ökologischer Wert vor allem in der bereitgestellten Struktur liegt. Die stabilen, hohen Halme dienen vielen Tieren als Orientierungspunkte im Gelände. Während der kalten Monate bieten die hohlen Stängel und das dichte Blattwerk ein wichtiges Winterquartier für Gliederfüßer (wirbellose Tiere wie kleine Käfer oder Spinnen). Im Spätherbst können die Samenstände von Vögeln aufgesucht werden, die in der kargen Landschaft nach Nahrung suchen. Zudem schützt das Gras durch seine tiefe Durchwurzelung den Boden vor Erosion (Abtragung durch Wind und Wasser).
Die Pflanze ist als nicht kindersicher eingestuft. Dies liegt an den spitzen Grannen (borstenartige Fortsätze an den Samen), die bei Kontakt leicht in die Haut oder in Kleidung eindringen können. Auch für Haustiere mit langem Fell können diese Grannen unangenehm sein, weshalb ein Standort abseits von Spielbereichen ratsam ist.
Licht
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Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Wähle einen vollsonnigen Platz in deinem Garten aus.
Der Standort sollte xerotherm (trocken und warm) sein, da das Gras keine Staunässe verträgt.
Ein durchlässiger, eher magerer (nährstoffarmer) Boden ist ideal für eine gesunde Entwicklung.
Die beste Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Setze die Pflanze so ein, dass der Wurzelballen bündig mit der Erdoberfläche abschließt.
In der Anwurzelungsphase ist regelmäßiges Gießen wichtig, danach kommt die Art mit wenig Wasser aus.
Schneide die vertrockneten Halme erst im späten Februar zurück, kurz bevor der neue Austrieb beginnt.
Das Stehenlassen im Winter schützt das Herz der Pflanze vor Frostschäden.
Eine Vermehrung ist durch Teilung des Horstes (der Pflanzenbasis) im Frühjahr möglich.
Gute Partnerin: Die Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium) – beide teilen die Vorliebe für sonnige, karge Standorte und bieten zusammen ein abwechslungsreiches Bild.
(Stipa verticillata) ist ein Vertreter der Familie der Süßgräser (Poaceae). In der Region ist sie vor allem in Österreich heimisch, wo sie trockene und warme Standorte besiedelt. Charakteristisch sind die markanten knotigen Verdickungen an den Halmen und die luftigen Blütenrispen (verzweigte Blütenstände). Als horstbildendes Gras wächst sie kompakt nach oben, ohne Ausläufer zu bilden, was sie im Garten gut kontrollierbar macht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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