Bild folgtKI-generierte IllustrationStyphnolobium japonicum
Auch bekannt als: Japanischer Schnurbaum
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
Schon von weitem fällt der Japanische Schnurbaum durch seine majestätische Krone und die cremeweißen Blütenrispen (verzweigte Blütenstände) auf. Als erfahrener Gärtner schätze ich ihn besonders, weil er im Hochsommer blüht, wenn viele andere Gehölze ihre Energie bereits in die Fruchtbildung stecken. In Deinem Garten schließt er im Juli und August eine kritische Versorgungslücke für spät fliegende Insekten. Mit einer beachtlichen Höhe von über 24 Metern ist er ein stattlicher Schattenspender für große Grundstücke. Du solltest jedoch beachten, dass er nicht als kindersicher eingestuft wird. Ein Baum für Kenner, die ökologische Verantwortung mit ästhetischer Gelassenheit verbinden wollen.
Blühende Oase im Hochsommer: Der majestätische Versorger für die heißen Tage.
Die ökologische Bedeutung dieses Baumes liegt vor allem in seiner späten Blütezeit von Monat 7 bis 8. Während dieser Phase bietet er ein reichhaltiges Nahrungsangebot, wenn die Blütezeit der meisten heimischen Waldbaume bereits abgeschlossen ist. Die Diasporen (Ausbreitungseinheiten) haben ein Gewicht von 109.4022 mg. Dieses vergleichsweise schwere Diasporengewicht deutet auf eine Kurzdistanz-Ausbreitung hin, wobei auch eine Verbreitung durch Tiere möglich ist. Er dient somit als wertvoller Trittstein (kleiner Lebensraum zur Vernetzung) für die lokale Fauna in den heißen Sommermonaten.
Bitte beachte, dass der Japanische Schnurbaum laut Datenbank nicht kindersicher ist. Bestimmte Pflanzenteile, insbesondere die Früchte, enthalten Inhaltsstoffe, die bei Verzehr problematisch sein können. Falls Kinder in Deinem Garten spielen, ist Vorsicht geboten. Im Falle eines Unfalls wende Dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Aug
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
24.495 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort mit ausreichend Platz, da der Baum eine Endhöhe von genau 24.49 m erreicht.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst, solange der Boden frostfrei ist.
Der Boden sollte tiefgründig sein, um der stabilen Pfahlwurzel die Ausbreitung zu erleichtern.
Achte auf eine gute Drainage (Wasserabfluss), da Staunässe dem Wurzelwerk schaden kann.
Da er verholzt, ist ein regelmäßiger Erziehungsschnitt nur in den ersten Jahren notwendig, um eine stabile Krone aufzubauen.
In jungen Jahren benötigt der Baum bei Sommertrockenheit zusätzliche Wassergaben.
Halte einen großzügigen Pflanzabstand zu Gebäuden ein, um der ausladenden Krone Raum zu geben.
Gute Partnerin: Die Breitblättrige Platterbse (Lathyrus latifolius) — als heimische Kletterpflanze schätzt sie die sonnigen Randbereiche unter der Krone und gehört zur selben Pflanzenfamilie.
Der Japanische Schnurbaum (Styphnolobium japonicum) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und zur Ordnung der Schmetterlingsblütenartigen. Er wächst als verholzter, breitblättriger Baum und erreicht eine spezifische Wuchshöhe von 24.49 m. In unserer Region wird er oft als Solitärbaum (einzeln stehende Pflanze) gepflanzt, da er sommerliche Hitze gut verträgt. Seine unpaarig gefiederten Blätter und die späte Blütezeit sind charakteristische morphologische Merkmale, die ihn von heimischen Leguminosen (Hülsenfrüchtlern) unterscheiden.
2 Videos zu Japanischer Schnurbaum
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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