Bild folgtKI-generierte IllustrationSuricata suricatta (Schreber, 1776)
Auch bekannt als: Erdmännel, Scharrtier, Surikate
Das auffälligste Merkmal der Erdmännchen (Suricata suricatta) ist ihre aufrechte Wächterhaltung, bei der sie auf den Hinterbeinen stehen, um die Umgebung nach Gefahren abzusuchen. Diese geselligen Raubtiere aus der Familie der Mangusten (Herpestidae) treten in unseren Gärten als Neozoen (gebietsfremde Tierarten) auf. Du wirst sie in der freien Natur jedoch selten beobachten, da sie meist aus Gehegen stammen oder als Gefangenschaftsflüchtlinge gelten. In ihrem sozialen Verband graben sie ausgedehnte Tunnelsysteme im Erdboden. Ihre Nahrung suchen sie scharrend und grabend, wobei sie sich allgemein von Insekten, Spinnentieren und kleinen Wirbeltieren ernähren. Als Fleischfresser nehmen sie eine regulierende Rolle im Ökosystem ein, indem sie die Bestände von wirbellosen Tieren kontrollieren. Da für diese Art keine spezifischen Pflanzenbeziehungen vorliegen, ist ihr Einfluss auf deine Gartenflora eher indirekt durch ihre Grabtätigkeit. Als Gärtner solltest du beachten, dass diese Tiere in unserem Klima im Winter ohne menschliche Hilfe kaum überleben können. Eine Ansiedlung im Garten ist aus Artenschutzgründen kritisch zu hinterfragen, da sie nicht zur heimischen Fauna gehören. Solltest du ein Tier finden, ist es ratsam, eine Wildtierstation zu informieren.
Erdmännchen sind für den Menschen grundsätzlich harmlos und verhalten sich eher scheu. Da sie als Neozoen (gebietsfremde Tierarten) eingestuft sind, unterliegen sie nicht dem speziellen Schutz heimischer Wildtierarten. Bei Bedrängnis können sie jedoch zur Verteidigung zubeißen, weshalb du sie nicht in die Enge treiben solltest.
Das Erdmännchen (Suricata suricatta) gehört zur Familie der Mangusten (Herpestidae) und ist ursprünglich im südlichen Afrika heimisch. In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird es als Neozoon (gebietsfremde Tierart) geführt. Die Tiere leben in komplexen sozialen Gruppen mit einer ausgeprägten Arbeitsteilung. Sie sind tagaktiv und verbringen einen Großteil ihrer Zeit mit der gemeinsamen Nahrungssuche und der Bewachung ihres Baus.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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