Bild folgtKI-generierte IllustrationSymphytum uplandicum
Auch bekannt als: Symphytum ×uplandicum, Bastard-Beinwell, Symphytum × uplandicum, Symphytum asperum × Symphytum officinale
Schon von weitem fällt der Futter-Beinwell durch seinen stattlichen Wuchs und die herabhängenden, glockenförmigen Blüten auf. Als krautige Pflanze (nicht verholzendes Gewächs) erreicht er eine beeindruckende Präsenz und bleibt dabei über Jahre hinweg treu an seinem Platz. Für Deinen Naturgarten ist er besonders wertvoll, da er eine außergewöhnlich lange Blütezeit von April bis November bietet und somit eine verlässliche Nahrungsquelle darstellt. Obwohl er als Neophyt (eine nach 1492 eingewanderte Art) gilt, fügt er sich hervorragend in ökologisch bewirtschaftete Flächen ein. Wenn Du eine robuste Pflanze suchst, die fast das ganze Jahr über Struktur und Farbe liefert, ist dieser Beinwell ideal für Dich.
Blütenpracht von April bis November: Die verlässliche Tankstelle für Deinen Garten.
Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Futter-Beinwell eine der ausdauerndsten Nektarquellen in der Gartenkultur, da seine Blütezeit von April bis November reicht. Diese Beständigkeit ist besonders im Hochsommer und im späten Herbst von Bedeutung, wenn viele andere heimische Arten bereits verblüht sind. Die Pflanze nutzt die Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM), um den Boden optimal zu erschließen und Nährstoffe in den Kreislauf zurückzuführen. Mit einer Wuchshöhe von 1.24 m bietet sie zudem Struktur und geschützte Räume für verschiedene Insektengruppen. Auch wenn keine spezifischen Einzelarten in den Datenblättern vermerkt sind, sichert die lange Verfügbarkeit von Pollen und Nektar die Versorgung zahlreicher Bestäuber über fast drei Jahreszeiten hinweg.
Der Futter-Beinwell wird als nicht kindersicher eingestuft. Aufgrund bestimmter Inhaltsstoffe und der stark behaarten Blätter, die zu Hautreizungen führen können, ist Vorsicht im Umgang geboten. Sollten Kinder Teile der Pflanze verschluckt haben, kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Nov
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.24 m
Wähle einen Platz im Garten, der der stattlichen Höhe von 1.24 m gerecht wird.
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Achte auf einen nährstoffreichen und ausreichend feuchten Boden, damit die Pflanze ihre volle Vitalität entfaltet.
Halte bei der Pflanzung genügend Abstand zu Nachbarpflanzen, da die breitblättrigen Rosetten viel Raum beanspruchen.
Ein Rückschnitt nach der ersten Hauptblüte fördert die Vitalität und kann eine Nachblüte begünstigen.
Trage bei Pflegearbeiten Handschuhe, da die rauen Pflanzenhaare bei empfindlicher Haut Reizungen auslösen können.
Da die Pflanze nicht kindersicher ist, sollte sie nicht direkt am Rand von Spielflächen stehen.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Glockenblume (Campanula patula) – sie liebt ähnliche Bodenverhältnisse und ergänzt das Erscheinungsbild durch ihre feinen Blütenformen ökologisch sinnvoll.
Der Futter-Beinwell (Symphytum uplandicum) gehört zur Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae) und ist in Deutschland sowie Österreich fest etabliert. Er wächst als ausdauernde, krautige Pflanze und erreicht eine präzise Wuchshöhe von 1.24 m. Typisch für diese Art sind die breitblättrigen, rauen Blätter und die fehlende Verholzung der Triebe. Er geht eine Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM - Bodenpilze, die den Nährstoffaustausch an den Wurzeln unterstützen) ein, was ihm eine hohe Widerstandskraft verleiht. Sein natürliches Vorkommen liegt oft auf nährstoffreichen Böden an sonnigen bis halbschattigen Standorten.
3 Videos zu Futter-Beinwell



•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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