Bild folgtKI-generierte IllustrationSyngrapha hochenwarthi
Typisch für Syngrapha hochenwarthi ist das lebhafte Flugbild am helllichten Tag, bei dem die goldgelben Flecken auf den Hinterflügeln im Sonnenlicht deutlich aufblitzen. Dieser mittelgroße Falter erreicht eine Körpermasse von etwa 0,028 Gramm und ist speziell an eine kühle Temperaturnische (klimatischer Lebensraum) angepasst. Du wirst ihn daher vor allem in höheren Lagen oder kühlen Regionen der Schweiz antreffen. Als polyphage (an vielen verschiedenen Pflanzen fressende) Art sind die Raupen nicht wählerisch bei ihrer Nahrungssuche und nutzen diverse heimische Wildkräuter. Die Überwinterung erfolgt als Larve (Raupe) im Schutz der Vegetation am Boden. Ab Mai schlüpfen die ersten Falter und besuchen Nektarquellen wie den Frühlings-Enzian (Gentiana verna). Im Sommer fliegen sie verstärkt Gebirgsblumen wie die Alpen-Aster (Aster alpinus) an. Um diese spezialisierte Art zu unterstützen, solltest du heimische Wildblumen fördern und Gartenabfälle wie Laub oder vertrocknete Stängel über den Winter liegen lassen. So ermöglichst du den Raupen ein sicheres Quartier während der kalten Monate in deinem Garten.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Syngrapha hochenwarthi besitzt keine Stachel oder Beißwerkzeuge und ist für Menschen und Haustiere absolut unbedenklich. Aufgrund ihrer Seltenheit in kühlen Hochlagen solltest du die Tiere lediglich beobachten und nicht berühren.
Syngrapha hochenwarthi ist ein Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Die Art ist in der Schweiz heimisch und gilt als Spezialist für kühle Gebirgsregionen, was sich in ihrer Temperaturnische widerspiegelt. Die mittelgroßen Falter sind, anders als viele Verwandte, primär tagaktiv und lassen sich an ihrer charakteristischen Flügelzeichnung erkennen. Mit nur 15 dokumentierten Sichtungen in der regionalen Datenbank zwischen 1974 und 2009 gilt die Art als eher selten und ökologisch wertvoll.
Körpergröße
medium
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
cold
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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