Bild folgtKI-generierte IllustrationSyringa persica
Auch bekannt als: Syringa ×persica
Wer den Persischen Flieder (Syringa persica) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Er besticht durch seine besonders feinen, lanzettlichen (schmal-länglichen) Blätter und die herrlich duftenden, lockeren Blütenrispen in zartem Violett. Im Gegensatz zum wuchtigen Gemeinen Flieder wächst dieser Strauch deutlich graziler und bleibt mit seinem bogig überhängenden Wuchs kompakter. Du schaffst mit ihm einen duftenden Rückzugsort, der auch in kleineren Gärten hervorragend Platz findet. Setze ihn am besten an einen sonnigen Platz, damit er seine volle Pracht für dich entfaltet.
Ein duftendes Stück Heimat: Der Persische Flieder besticht durch Grazie.
Die ökologische Bedeutung des Persischen Flieders (Syringa persica) begründet sich vor allem auf seiner Rolle als heimisches Gehölz in Österreich. Da in der aktuellen Datenlage keine spezifischen Bestäuberbeziehungen hinterlegt sind, können keine einzelnen Insektenarten als exklusive Nutznießer benannt werden. Dennoch dient der intensive Blütenduft als Signal für verschiedenste Nektarsuchende. Durch seine dichte und feine Verzweigung bietet der Strauch zudem geschützte Rückzugsorte für die lokale Kleintierwelt. Als regional angepasste Art fügt er sich harmonisch in naturnahe Heckenstrukturen ein. Mit der Pflanzung förderst du die standorttypische Gehölzvielfalt in deiner Region.
Der Persische Flieder (Syringa persica) ist laut Datenbank nicht kindersicher. Die Pflanze enthält Bitterstoffe wie Syringin, die bei Verzehr größerer Mengen zu Unwohlsein führen können. Daher sollten Gartenbesitzer darauf achten, dass keine Pflanzenteile von Kleinkindern in den Mund genommen oder verschluckt werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Pflanzenhöhe
2.48 m
Wähle einen vollsonnigen bis leicht halbschattigen Standort, um eine reiche Blütenbildung zu fördern.
Der Boden sollte gut durchlässig und mäßig trocken bis frisch sein, da die Pflanze keine Staunässe verträgt.
Eine normale, humose Gartenerde mit ausreichendem Kalkgehalt ist ideal für die Entwicklung.
Die optimale Pflanzzeit liegt im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November.
Achte darauf, das Pflanzloch doppelt so groß wie den Wurzelballen auszuheben.
Gieße den Strauch in der Anwachsphase regelmäßig, danach ist er recht trockenheitsresistent.
Ein leichter Rückschnitt direkt nach der Blüte hält den Strauch kompakt und vital.
Die Vermehrung kann im Winter durch Steckholz (verholzte Zweigstücke ohne Blätter) erfolgen.
Eine Gabe von Kompost im Frühjahr reicht als Nährstoffversorgung meist völlig aus.
Gute Partnerin: Die Wollige Aster (Aster amellus) – beide Arten bevorzugen sonnige, eher trockene Kalkstandorte und ergänzen sich wunderbar in ihrem Wuchs.
Der Persische Flieder (Syringa persica) ist ein Vertreter der Gattung Flieder. In unserer Region ist er in Österreich heimisch, wo er bevorzugt an warmen, lichtreichen Standorten gedeiht. Ein auffälliges Merkmal sind die schmalen, lanzettlichen Blätter, die wesentlich zierlicher sind als bei der verwandten Art, dem Gemeinen Flieder (Syringa vulgaris). Die Pflanze erreicht meist nur eine Höhe von zwei bis drei Metern und zeigt eine charakteristische, fein verzweigte Wuchsform. Die Blüten stehen in lockeren Rispen (verzweigten Blütenständen) und verströmen einen sehr intensiven, angenehmen Geruch.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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