Bild folgtKI-generierte IllustrationTanacetum subsect. Leucanthemopsis
An ihren strahlend weißen Zungenblüten (äußere Kranzblüten) mit der leuchtend gelben Mitte lässt sich die Alpen-Margerite (Tanacetum subsect. Leucanthemopsis) sofort erkennen. Als heimische Art in Deutschland ist sie perfekt an unsere Witterung angepasst und eine wertvolle Bereicherung für deinen Naturgarten. Durch ihre kompakte Wuchsform und die fein gefiederten Blätter bringt sie Struktur in Steingärten oder auf karge Flächen. Da sie in unserer Region natürlich vorkommt, ist sie ein fester Bestandteil unseres Ökosystems und fördert die regionale Biodiversität (biologische Vielfalt). Du tust mit dieser Wahl also aktiv etwas für den Erhalt unserer heimischen Pflanzenwelt. Schau doch mal, ob du noch ein sonniges Plätzchen für diese robuste Schönheit findest.
Heimische Gebirgsschönheit: Robust, sonnenhungrig und typisch für unsere Flora.
Als in Deutschland heimische Art spielt sie eine wichtige Rolle im regionalen Naturgefüge. Da sie an die hiesigen klimatischen Bedingungen angepasst ist, bietet sie eine verlässliche Struktur in naturnahen Gärten. Heimische Wildpflanzen sind essenziell für die Stabilität lokaler Lebensgemeinschaften, da sie über Jahrtausende Co-Evolution mit der Tierwelt betrieben haben. Auch wenn spezifische Bestäubendaten in dieser Datenbank nicht vorliegen, ist bekannt, dass Korbblütler generell wichtige Anlaufstellen für pollen- und nektarsuchende Insekten der Bergregionen darstellen. Mit der Pflanzung trägst du dazu bei, dass diese spezialisierten Florenvertreter in unseren Gärten einen Rückzugsort finden.
Bitte beachte, dass die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft wird. Wie bei vielen Korbblütlern können die Inhaltsstoffe bei empfindlichen Personen Kontaktallergien auslösen. Ein Verzehr der Pflanzenteile ist nicht ratsam und kann zu Unwohlsein führen, weshalb sie in Gärten mit kleinen Kindern mit Bedacht platziert werden sollte.
Licht
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Damit diese Pflanze in deinem Garten gut gedeiht, solltest du ihr einen vollsonnigen Platz geben. * Der Boden muss unbedingt durchlässig und eher nährstoffarm sein, da Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) nicht vertragen wird. * Ideal ist ein Platz im Steingarten oder in einem Kiesbeet. * Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden nicht gefroren ist. * Gießen musst du nur in sehr langanhaltenden Trockenperioden, da sie an karge Verhältnisse angepasst ist. * Eine Düngung ist in der Regel nicht notwendig und sogar eher kontraproduktiv für die Standfestigkeit. * Vermehren lässt sie sich am besten durch Teilung des Wurzelstocks im Frühjahr. * Im Winter benötigt sie keinen besonderen Schutz, da sie frosthart ist. * Eine gute Partnerin ist die Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia) – beide teilen die Vorliebe für magere, sonnige Standorte und ergänzen sich optisch hervorragend.
Diese Pflanzengruppe gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Ordnung der Asternartigen (Asterales). In Deutschland ist sie als heimisch gelistet und besiedelt vorzugsweise alpine oder subalpine Lebensräume sowie trockene, nährstoffarme Standorte. Charakteristisch ist der körbchenförmige Blütenstand, der aus vielen kleinen Röhrenblüten im Zentrum und weißen Zungenblüten am Rand besteht. Die Blätter sind oft tief eingeschnitten oder gefiedert, was die Verdunstung reduziert. Wuchshöhe und Ausprägung können je nach genauem Standort in den Bergregionen variieren.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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