
Tanacetum vulgare subsp. vulgare
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Auch bekannt als: Tanacetum vulgare subsp. vulgare
6
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
An seinen leuchtend gelben Blütenknöpfen, die wie flache Scheiben ohne die typischen Randstrahlen (die äußeren Blütenblätter) wirken, lässt sich der Rainfarn (Tanacetum vulgare subsp. vulgare) sofort erkennen. Die Pflanze verströmt einen sehr kräftigen, würzigen Duft und bildet dichte, aufrechte Bestände. Im Naturgarten ist er eine wichtige Säule für die Insektenwelt, da er spezialisierten Faltern wie dem Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) als Lebensgrundlage dient. In Deutschland gilt er als heimisch und ist ein unverwüstliches Element für sonnige Beete. Wenn du ihm einen Platz im Garten gibst, förderst du aktiv die regionale Artenvielfalt. Achte jedoch darauf, dass er sich über Ausläufer gerne ausbreitet.
Goldgelbe Blütenknöpfe für seltene Scheckenfalter: Ein Muss für Naturgärten.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Rainfarn ein Magnet für verschiedene Scheckenfalter-Arten. Besonders der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Bündner Scheckenfalter (Melitaea varia) nutzen die Blüten. Auch der Buschknöterich-Scheckenfalter (Melitaea ornata) und der Ätherische Scheckenfalter (Melitaea aetherie) finden hier Nahrung. Gelegentlich wird er von Arten wie dem Amerikanischen Distelfalter (Vanessa virginiensis) oder dem Spanischen Maivogel (Euphydryas desfontainii) besucht. Durch die arbuskuläre Mykorrhiza (AM) fördert die Pflanze zudem ein gesundes Geflecht aus nützlichen Pilzen im Gartenboden.
Achtung: Der Rainfarn ist nicht kindersicher. Die gesamte Pflanze enthält ätherische Öle wie Thujon, die bei Hautkontakt Reizungen auslösen oder bei Verzehr giftig wirken können. Er sollte daher nicht in Reichweite von kleinen Kindern oder in direkter Nähe zu Spielbereichen gepflanzt werden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Sep
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,704 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Rainfarn (Tanacetum vulgare subsp. vulgare) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Gattung der Wucherblumen. Er ist in Deutschland indigen (einheimisch) oder gilt als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 ohne menschliches Zutun oder durch frühen Ackerbau einwandert ist). Typisch sind die fiederteiligen (tief eingeschnittenen) Blätter und die knopfartigen Korbblüten. Als Mykorrhizapflanze geht er eine Symbiose mit arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM) ein, was seine Nährstoffversorgung im Boden verbessert.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_213616563
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.