Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Linyphiidae
Das Zwerg-Grubenköpfchen (Tapinocyboides pygmaeus) gehört zu den kleinsten heimischen Spinnenarten und ist aufgrund seiner winzigen Maße von unter zwei Millimetern im Garten fast nur bei gezielter Suche in der Bodenstreu (organische Schicht aus Laub und Pflanzenresten) zu entdecken. Als typische Baldachinspinne (Linyphiidae) nutzt sie eine besondere Jagdstrategie und webt feine, waagerechte Netze knapp über dem Boden. Ihr findet diesen nützlichen Jäger vor allem in bodennahen Habitaten (Lebensräumen) wie Moospolstern oder unter lockerem Falllaub. Dort reguliert das Tierchen die Bestände kleinster Bodenlebewesen, indem es Jagd auf Springschwänze und Milben macht. Für ein gesundes Bodenleben in eurem Garten ist diese Spinne ein wichtiger Baustein. Ihr könnt sie unterstützen, indem ihr in euren Beeten Strukturen belasst und das Herbstlaub nicht restlos entfernt, da diese Schichten als Jagdrevier und Schutzraum dienen. Ein naturnah belassener Gartenbereich mit Mulch (Bodenabdeckung aus organischem Material) bietet ihr die besten Überlebenschancen. Durch ihre Anwesenheit hilft sie dabei, das biologische Gleichgewicht in der Krautschicht stabil zu halten.
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Diese Spinne ist für euch vollkommen harmlos, da sie aufgrund ihrer winzigen Chelizeren (Kieferklauen) die menschliche Haut niemals durchdringen könnte. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Tieren, und ihr könnt unbesorgt in der Erde oder im Laub arbeiten.
Das Zwerg-Grubenköpfchen (Tapinocyboides pygmaeus) ist eine Webspinne aus der Familie der Baldachinspinnen (Linyphiidae) innerhalb der Ordnung Araneae. Ihre Verbreitung umfasst Deutschland, Österreich und die Schweiz sowie Belgien, wo sie bevorzugt in der Bodenstratosphäre siedelt. Die Art führt eine epigäische (auf der Erdoberfläche lebende) Lebensweise und erreicht lediglich eine Körperlänge von etwa 1,5 Millimetern. Taxonomisch wurde sie bereits im Jahr 1869 erstbeschrieben.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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