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Taraxacum ciliare
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Auch bekannt als: Taraxacum ciliare
Wer den Bewimperten Löwenzahn (Taraxacum ciliare) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Die feinen, wimperartigen Haare an den Blatträndern und den Hüllblättern der Blüte sind sein markantes Erkennungsmerkmal. Als seltener Archäophyt (Pflanze, die vor 1492 ohne menschliches Zutun oder durch frühen Ackerbau zu uns kam) bereichert er trockene Standorte in deinem Garten. Er ist eine wertvolle Ergänzung für Gartenbesitzer, die die genetische Vielfalt heimischer Wildpflanzen erhalten wollen. Da die Art als nicht kindersicher eingestuft wird, solltest du den Standort im Garten bedacht wählen. Mit dieser Pflanze holst du dir eine botanische Besonderheit direkt ans Haus.
Botanische Rarität: Der bewimperte Spezialist für trockene Sonnenplätze.
Der Bewimperte Löwenzahn ist als indigene (einheimische) Art ein fester Bestandteil der regionalen Flora. Er geht im Boden eine lebensnotwendige Symbiose mit Pilzen ein, die als Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) bezeichnet wird und den Nährstoffkreislauf im Boden stärkt. Da die Art in Deutschland auf der Roten Liste unter der Kategorie D geführt wird, trägt ihre Ansiedlung im Garten aktiv zum Erhalt einer seltenen Pflanzenart bei. Als Wildpflanze stellt sie eine natürliche Ressource in der Gartenökologie dar. Spezifische Bestäubungs- oder Raupendaten liegen für diese seltene Art derzeit nicht vor.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Mediterranean
Der Bewimperte Löwenzahn (Taraxacum ciliare) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird er als indigen (einheimisch) oder Archäophyt (alteingebürgerte Art) eingestuft, während sein Hauptverbreitungsgebiet in Spanien liegt. Er wächst als ausdauernde, krautige Pflanze und bildet eine kräftige Pfahlwurzel aus. Besonders auffällig sind die namensgebenden Zilien (feine Haare) an den Rändern der Grundblätter. In der Roten Liste Deutschlands wird die Art unter der Kategorie D (Datenlage unzureichend) geführt, was ihre Seltenheit unterstreicht.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.