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Taraxacum coartatum
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Arten
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dokumentiert
Diesen Löwenzahn erkennst du an seinen strahlend gelben Korbblüten (viele kleine Einzelblüten auf einer gemeinsamen Basis) und der kräftigen Blattrosette am Boden. Er ist weit mehr als nur ein Beikraut, denn er dient als lebensnotwendige Tankstelle für spezialisierte Insekten wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder die Hainschwebfliege (Episyrphus balteatus). Diese Arten finden auf den intensiv genutzten Wiesen unserer Kulturlandschaft immer seltener Nahrung. Wenn du eine wilde Ecke in deinem Garten zulässt, schaffst du ein wichtiges Refugium für bedrohte Bestäuber.
Überlebenshilfe für seltene Scheckenfalter und fleißige Schwebfliegen.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist dieser Löwenzahn eine unverzichtbare Futterquelle für seltene Schmetterlinge wie den Spanischen Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) und den Östlichen Scheckenfalter (Melitaea ornata). Auch Wanderfalter wie der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) nutzen ihn zur Stärkung. Besonders wertvoll ist er für Schwebfliegen, darunter die Zweiband-Wespenschwebfliege (Chrysotoxum bicinctum) und die Späte Großstirnschwebfliege (Eupeodes corollae). Deren Larven sind im Garten zudem als natürliche Feinde von Blattläusen hochwillkommen. Im Winter bieten die verbliebenen Samenstände eine kleine, aber feine Nahrungsquelle für heimische Vögel.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Der charakteristische weiße Milchsaft kann bei Hautkontakt Reizungen auslösen und sollte insbesondere nicht in die Augen gelangen. Es besteht eine Verwechslungsgefahr mit anderen gelb blühenden Korbblütlern, die jedoch in der Regel ebenfalls ungiftig sind.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Taraxacum coartatum gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und zur Ordnung der Asternartigen (Asterales). In unserer Region wird er als indigen (einheimisch) oder als Archäophyt (eine Pflanze, die bereits vor 1492 bei uns heimisch wurde) eingestuft, wobei sein ursprüngliches Verbreitungsgebiet bis nach Spanien reicht. Charakteristisch ist die Ausbildung einer tiefgehenden Pfahlwurzel und die Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (nützliche Bodenpilze), die den Nährstoffaustausch im Boden fördern.
19 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•Mendeley_UK_2022
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.