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Taraxacum ericinoides
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An den leuchtend gelben Korbblüten und den tief eingeschnittenen Blattrosetten lässt sich Taraxacum ericinoides sofort erkennen. Als extrem seltene Art der Roten Liste mit dem Status R ist dieser Löwenzahn ein echter Schatz für Kenner der Biodiversität. Er dient spezialisierten Schmetterlingen wie dem Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) als wichtige Nahrungsquelle. Da die Pflanze eine Arbuskuläre Mykorrhiza (Symbiose zwischen Pilzen und Wurzeln) eingeht, fördert sie die Bodengesundheit in deinem Garten nachhaltig. Wenn du eine Vorliebe für botanische Raritäten hast und gefährdete Arten aktiv unterstützen möchtest, bereichert dieser Spezialist dein grünes Refugium.
Extrem seltene Kostbarkeit: Ein Rückzugsort für sechs bedrohte Scheckenfalterarten.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist dieser Löwenzahn eine lebenswichtige Ressource für seltene Tagfalter. Zu den Hauptnutznießern gehören der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia). Auch spezialisierte Arten wie der Schmuck-Scheckenfalter (Melitaea ornata) und der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) profitieren direkt von seinem Nektarangebot. Selbst der seltene Berber-Scheckenfalter (Melitaea aetherie) nutzt die Pflanze gezielt. Im Winter dienen die verbliebenen Pflanzenteile als Rückzugsort für Kleinstlebewesen, während die Samen von Vögeln genutzt werden.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft, da der enthaltene Milchsaft bei empfindlicher Haut Reizungen auslösen kann. Eine Verwechslungsgefahr besteht vor allem mit dem gewöhnlichen Löwenzahn, wobei Taraxacum ericinoides durch seine Seltenheit und spezifische ökologische Nische auffällt. In Haushalten mit kleinen Kindern sollte die Pflanze außerhalb der direkten Reichweite stehen.
Licht
—
Feuchtigkeit
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Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Pflanze gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und innerhalb der Ordnung der Asternartigen (Asterales) zur formenreichen Gattung des Löwenzahns. Ursprünglich ist sie in Spanien beheimatet und wird in unseren Regionen als Indigen oder Archäophyt (Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) geführt. Ein charakteristisches Merkmal ist die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine enge Lebensgemeinschaft mit Bodenpilzen, die die Nährstoffaufnahme verbessert. Die Wuchsform ist rosettig, wobei die Pfahlwurzel tief in den Boden dringt, um auch trockene Perioden zu überstehen.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.